Art and Politics, Veranstaltung / Event

Eindrücke unserer letzten Veranstaltung

Unsere erste Live-Veranstaltung seit Ausbruch der Corona-Pandemie widmete sich in Form eines Roundtables dem Thema Anti-Schwarzer Rassismus. Hier ein paar Eindrücke von diesem spannenden Abend mit Vanessa E. Thompson, Claudia Wilopo, Serena O. Dankwa, Mohomodou Houssouba, Dominique Grisard und Andrea Zimmermann in der Kaserne Basel.


Bilder: Eindrücke des Abends. © Privat.

Art and Politics, Veranstaltung / Event

Roundtable: Anti-Schwarzer Rassismus

Mit grosser Freude kündigen wir folgende Veranstaltung zusammen mit der Kaserne Basel an:

Anti-Schwarzer Rassismus: Kontrollierte Körper, überwachte Mobilität und die Kunst der Intervention. Ein Gespräch mit Vanessa Thompson, Claudia Wilopo, Mohomodou Houssouba, Serena Dankwa (Moderation)

Wessen Körper bewegen sich nahtlos über Grenzen hinweg und wessen Körper werden systematisch angehalten, kontrolliert und überwacht? Wem wird Subjektstatus gewährt, und wer wird methodisch mit handelbaren Gütern verglichen, die im Hinblick auf den sozialen und wirtschaftlichen Wert, der aus ihnen gewonnen werden kann, gedacht werden?

Dieser Austausch im Rahmen eines Roundtables zielt darauf ab, die Körper- und Bewegungspolitiken in ihrem Verhältnis zur Kolonialgeschichte, zu rassifiziertem Kapitalismus und Warenrassismus zu sezieren.

Im Einklang mit dem internationalen Jahrzehnt für Menschen afrikanischer Abstammung werden wir uns auf Manifestationen von institutionellem Rassismus konzentrieren – von wirtschaftlicher Diskriminierung und Bildungsunterschieden bis hin zu rassistischen (Polizei-)Kontrollen sowie auf verschiedene Formen des Othering und der S/Exotisierung, die sich insbesondere auf das Alltagsleben Schwarzer Menschen auswirken. Wir werden die Frage stellen, wie Erfahrungen des alltäglichen, gegen Schwarze gerichteten Rassismus Teil der Politiken der Körper und der Mobilität sind und auf welche Weise sie durch Geschlecht, Sexualität, Klasse, Nation und Hautfarbe sowohl historisch als auch in der heutigen, zunehmend visuellen Kultur beeinflusst werden. Schliesslich werden wir uns mit den Möglichkeiten und Grenzen der Kunst als Intervention in den strukturellen Rassismus in der Schweiz und darüber hinaus befassen.

Wann: 9. September 2020, 20 Uhr
Wo: Rossstall II, Kaserne Basel
Eintritt Frei

Vanessa E. Thompson ist Postdoc-Forscherin in Vergleichender Kultur- und Sozialanthropologie an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), Deutschland. Sie erforscht die Überwachung und gewaltvolle Kontrolle mit der Schwarze Menschen in Europa konfrontiert sind sowie transnationale, abolitionistische Formen des Widerstands. Vanessa engagiert sich in diesen Bereichen auch als Aktivistin. Ihre Forschungsinteressen umfassen Black Studies, kritische Rassismus- und Migrationsforschung, post- und dekoloniale feministische Theorien und Methoden, Gender Studies und Theorien der transformativen Gerechtigkeit.

Claudia Wilopo ist Doktorandin im Departement für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie und Mitglied der Graduate School of Social Sciences an der Universität Basel. Ihr Forschungsprojekt zu Illegalität in der Stadt Zürich konzentriert sich darauf, wie abgelehnte Asylbewerber*innen unser Verständnis von Staatsbürger*innenschaft, Grenzen und Nationalstaaten in Frage stellen. Claudia ist Teil einer kooperativen Forschungsgruppe zu Racial Profiling in der Schweiz.

Serena O. Dankwa hat an der Universität Bern promoviert und forscht zu kritischer Diversity-Kompetenz (Critical Diversity Literacy) durch Kunst und weiterführende Bildung an der Professur Weiterbildung und Erwachsenenbildung der Fachhochschule Nordwestschweiz, FHNW. Neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit war sie bei der Fachstelle Frauenhandeln und Frauenmigration FIZ tätig und hat als Journalistin bei BBC Radio 3 und Schweizer Radio und Fernsehen gearbeitet. Sie ist die Mitherausgeberin von Racial Profiling: Struktureller Rassismus und antirassistischer Widerstand (transcript 2019).

Mohomodou Houssouba ist Schriftsteller und Sprachwissenschaftler aus Mali. Er promovierte in Afroamerikastudien. In seiner Dissertation Teaching the Diaspora: Beyond Identity Politics untersuchte er die ambivalente Position der Lehrenden von Kursen in Minderheitenstudien und die Herausforderung, kritisches Denken in Bezug auf emotional aufgeladene Dokumente wie Sklav*innennarrative und Biografien von Bürgerrechtsaktivisten*innen aufrechtzuerhalten. Neben seiner Lehr- und Forschungstätigkeit koordiniert er ein Langzeitwörterbuch und Digitalisierungsprojekt für die Songhai-Sprachen.

Mit freundlicher Unterstützung von Swiss Center of Social Research, Graduate School of Social Sciences (Universität Basel), interuniversitäres Doktoratsprogramms Gender Studies CH.

Bild: Black Lives Matter-Demonstration, Symbolbild. Quelle: Pixabay

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HEUTE ABEND: Podium (Post-)Pandemic Flow (online)

Heute, Donnerstag, dem 16.7.2020, findet um 18:15 Uhr das Podium (Post-)Pandemic Flow, die Abschlussveranstaltung zur Ausstellung Circular Flow im Kunstmuseum Basel | Gegenwart, via zoom statt.

Die COVID-19-Pandemie stellt aktuell kapitalistische Strukturen auf den Prüfstand: Intersektionale Ungleichheiten treten deutlicher zutage, gleichzeitig formieren sich solidarische Initiativen, die eventuell als Modelle für alternative Lebensweisen dienen können. Die Ausstellung Circular Flow thematisiert Prinzipien des Ökonomischen in Zeiten der Globalisierung und welche sozialen, ökologischen und politischen Konsequenzen sich daraus ergeben – Fragen, die sich aktuell mit grösster Dringlichkeit stellen. Im Gespräch reflektieren wir die letzten Monate und diskutieren, welche Rolle die Kunst in dieser Situation einnehmen kann und inwieweit sie die Möglichkeit bietet, der Pandemie von einer anderen Perspektive aus gegenüberzutreten.

Zur Teilnahme via Zoom (aktiv ab 18.15 Uhr):
https://unibas.zoom.us/j/97643818832?pwd=OHpFTkNBV29NaHd4SUFGajl6SGVodz09
Passwort: flow

Es diskutieren: 
Friederike Habermann (freie Wissenschaftlerin & Aktivistin, Berlin)
Søren Grammel (Kurator der Ausstellung, Leiter Kunst ab 1960 / Gegenwartskunst Kunstmuseum Basel),
Andreas Siekmann (Künstler, Berlin)
Moderation: Andrea Zimmermann (The Art of Intervention, Gender Studies, Universität Basel)

Friederike Habermann ist Aktivistin und freie Akademikerin und lebt in Berlin. Sie hat in Politikwissenschaften promoviert. Ihr Interesse gilt dem Verwobensein von Ökonomie und Herrschaftsverhältnissen, emanzipatorischen globalen Bewegungen sowie nichtkapitalistischem Wirtschaften. Jüngste Publikation: Ausgetauscht! Warum gutes Leben für alle tauschlogikfrei sein muss (2018).

Søren Grammel leitet seit 2013 die Abteilung Kunst ab 1960 / Gegenwartskunst am Kunstmuseum Basel. Zuvor arbeitete er u. a. als Direktor des Kölnischen Kunstvereins, als Direktor des Grazer Kunstvereins oder als künstlerischer Leiter der Videonale 9 in Bonn. Ein wiederkehrendes Motiv seiner Ausstellungen ist die Verknüpfung künstlerischer Diskurse mit gesellschaftlichen Fragestellungen wie aktuell in der Ausstellung Circular Flow. Zur Ökonomie der Ungleichheit.

Der Künstler Andreas Siekmann lebt in Berlin und beschäftigt sich in seinen Werken mit der Ökonomisierung und Privatisierung von öffentlichem Eigentum. Er zeigt in der aktuellen Ausstellung Circular Flow ein Archiv zur Monopolisierung von Saatgut.

Andrea Zimmermann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin (Postdoc) am Zentrum Gender Studies der Universität Basel. Sie leitet verschiedene Forschungsprojekte und koordiniert das interuniversitäre Doktoratsprogramm Gender Studies CH. Gemeinsam mit Dominique Grisard ist sie Kuratorin der Veranstaltungsreihe The Art of Intervention.



Bild: Lisa Rave, Europium, 2014, Film HD color and b/w, 20 min., Filmstill. © Courtesy the artist

Art and Politics, Veranstaltung / Event

Aesthetics, Raciality, and Dispossession

Nächsten Montag, 25.5.2020, findet um 18.15 Uhr ein Online-Vortrag (auf Englisch) mit Rizvana Bradley, Assistenzprofessorin in Kunstgeschichte und African-American Studies an der Yale University, statt, moderiert von Dominique Grisard (The Art of Intervention, Gender Studies, Basel):

This talk addresses racialized embodiment and embodied life in relation to the interlocking questions of violence, surplus, and representation that subtend globalized flows of capital. If, as Paula Chakravartty and Denise Ferreira da Silva suggest, the logic of global financial capital hinges upon an irreducible raciality, how might we think about the minor aesthetic practices generated by „aberrant economic subjects“ who at once bear the conditions of possibility for, intransigent threats to, and deviant enactments of dispossessive accumulation?

Nach dem Vortrag können live Fragen gestellt werden. Informationen zum Online-Zugang finden sie hier. Für den Flyer zur Veranstaltung klicken sie hier (PDF).
Eine Veranstaltung im Kontext der Ausstellung Circular Flow am Kunstmuseum Basel.

Image: Cape Coast Castle is a fortification in Ghana. The Castle was built for the trade in timber and gold, later it was used in the trans-Atlantic slave trade, today it accommodates a museum operated by the Ghana Heritage Trust. Photographed by Julius Cruickshank (Australia), CC BY 2.0, wikimedia commons.

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family*issues: Gespräch in der Kaserne Basel

Familie* ist eine Lebensform in Bewegung. Im Fokus dieses Gesprächs stehen die sich aktuell stark wandelnden, zunehmend translokalen Arrangements von Patchwork-, Regenbogen-, Pflege-, Flüchtlings- und migrantischen Familiennetzwerken sowie die Grenzen und Widerstände, denen diese neuen Familienpraxen begegnen.
Familie* ist auch geprägt von Ambivalenzen. Wir sprechen über Familie als Erfahrungsraum der Geborgenheit, der Intimität und der gegenseitigen Zuwendung und Sorge füreinander aber auch als Ort der Gewalt, des Missbrauchs, der Vernachlässigung und der Reproduktion von Ungleichheitsverhältnissen. Ziel ist es, die Bedeutung der aktuellen Prozesse rund um Familie aus Sicht von Wissenschaft und Praxis kritisch einzuschätzen.

Am Sonntag, dem 22.3. um 15 Uhr in der Kaserne Basel, Rossstall II. Eintritt frei.

Es diskutieren: Reto Schgoer und Hasnain (Pflegefamilie); Jana Häberlein, (Soziologie Universität Basel & Co-Präsidium Anlaufstelle für Sans Papiers Basel (angefragt)), Recha la Dous (stv. Theaterleitung und Öffentlichkeitsarbeit Freies Theater Tempus Fugit, Lörrach), Andrea Zimmermann (The Art of Intervention & Gender Studies Universität Basel)
Moderation: Dominique Grisard (The Art of Intervention & Gender Studies Universität Basel)

Eine Veranstaltung im Rahmen von What Is Human – ein Abend über und mit Familie* in der Kaserne Basel.

Bild von Pixabay.

Art and Politics, Veranstaltung / Event

Ankündigung

Diesen Donnerstag Nachmittag finden ab 16 Uhr eine ganze Reihe von Veranstaltungen in der Ausstellung Circular Flow im Kunstmuseum Gegenwart, St. Alban-Rheinweg 60, statt:


Studentische Fokusführungen

Die Führungen wurden von Studierenden im Rahmen eines Kompetenzkurses der Gender Studies konzipiert. Die Führungen sind kostenlos und frei zugänglich. Sie können ohne Voranmeldung besucht werden. Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 20 Personen pro Führung beschränkt. First come, first serve!

Termine und Themen:
12. März, 16.00-17.00 Uhr, zum Thema Money Flow
12. März, 17.00-18.00 Uhr, zum Thema Body Flow
12. März, 17.00-18.00 Uhr, zum Thema Black Flow
26. März, 16.00-17.00 Uhr, zum Thema Postcolonial Flow


Podiumsdiskussionen

Money Flow. Markt, Macht und Männlichkeit
12. März, 18.15-20.00 Uhr, Kunstmuseum Gegenwart

ACHTUNG: DIE VERANSTALTUNG WURDE LEIDER ABGESAGT!
Falls möglich, werden wir die Veranstaltung nachholen. Wir werden hier zu gegebener Zeit informieren. Wir wünschen euch alle eine gute Gesundheit!

An diesem Abend geht es um die Zusammenhänge zwischen Markt, Macht und Männlichkeit ausloten. Wir werden Beobachtungen aus der Perspektive der Kunst und aktueller empirischer Forschung zusammenbringen und die Konsequenzen neoliberaler Gewinnmentalität hinsichtlich der damit verbundenen gesellschaftlichen Konfliktfelder und der Auswirkungen auf die einzelnen Akteure beleuchten.

Der Abend wird eröffnet mit einer szenischen Lesung von Texten von Kathrin Röggla, die vom Theater Basel eingerichtet wird.
Schauspieler*innen: Isabelle Menke und Mario Fuchs
Einrichtung der Lesung: Selina Peter

Es diskutieren:
Kathrin Röggla (Autorin und Vize-Präsidentin der Akademie der Künste in Berlin)
Stefan Leins (Juniorprofessor in Ethnologie an der Universität Konstanz)
Anika Thym (Wirtschaftswissenschaften, Gender Studies & Soziologie, G3S, Universität Basel)
Moderation: Andrea Zimmermann (Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Postdoc) am Zentrum Gender Studies der Universität Basel und Mitbegründerin und Kuratorin der Veranstaltungsreihe The Art of Intervention)

Die Veranstaltung ist kostenlos.

Postcapitalist Flow (Neo)koloniale Verstrickungen und
Konturen einer Gesellschaft jenseits globaler Ausbeutung
26. März, 18.15-20.00 Uhr, Kunstmuseum Gegenwart

ACHTUNG: DIE VERANSTALTUNG WURDE LEIDER ABGESAGT!
Falls möglich, werden wir die Veranstaltung nachholen. Wir werden hier zu gegebener Zeit informieren. Wir wünschen euch alle eine gute Gesundheit!

Zwar sehen immer mehr Menschen den Kapitalismus als Ursache und nicht als Lösung der grossen Krisen des 21. Jahrhunderts, doch die Frage nach konkreten Alternativen scheint schwierig zu beantworten. Ausgehend von der Analyse globaler und neokolonialer Ausbeutungsstrukturen und intersektionaler Ungleichheiten wagen wir es in dem Panel, eine andere Ökonomie und eine solidarische Lebensweise, hin zu einer demokratischen, sorgsamen und bedürfnisorientierten Gesellschaft, zu denken.

Es diskutieren:
Friederike Habermann (freie Wissenschaftlerin & Aktivistin, Berlin)
Andreas Siekmann (Künstler, Berlin)
Mira Koch (Sozialanthropologie und Projektleiterin bei Cooperaxion, Bern)
Tina Bopp (Sozialwissenschaften, G3S, Basel)
Moderation: Sarah Schilliger (Soziologie, Bern/ Fribourg)
In Kooperation mit Art of Intervention und dem Doktoratsprogramm G3S (Graduate School of Social Science).

Die Veranstaltung ist kostenlos.

Eine Kooperation des Kunstmuseum Basel mit Art of Intervention und dem Doktoratsprogramm G3S (Graduate School of Social Science), Universität Basel. Hier geht es zum Programm und weiteren Veranstaltungen im Überblick (PDF).


Bild: Richard Mosse, Grid (Moria), 2016-2017, 16 channel video installation. © Courtesy the artist

Art and Politics, Empfehlung, Veranstaltung / Event

Empfehlung: Tropenliebe im Theater Basel

Gleich dreifach lockt das Theater Basel diesen Winter mit Denkfutter:

Mit Wiederauferstehung der Vögel befasst sich der Regiesseur Thiemo Strutzenberger, mit dem Buch Tropenliebe von Bernhard C. Schär, welches sich mit Fritz und Paul Sarasin, zwei Basler Patriziersöhnen die vor ungefähr hundert Jahren zusammen die Welt bereisten und viel zur Sammlung des Museums der Kulturen Basel beitrugen.

„Es ist der Versuch, in der privaten Lebensgeschichte der beiden Basler Grosscousins nach den Bedingungen und Konsequenzen ihrer imperialen Verstrickung zu suchen, ihr Leben mit einer Geschichte des Geldes, des Wissens, der Herrschaft und der Gewalt in Verbindung zu bringen“ – Thiemo Strutzenberger

Stimmen aus einer archivierten Stille (bis Mai 2020) ist eine dazu gehörende Rechercheausstellung zur Basler Kolonialgeschichte, basierend auf Schärs Buch. Die beiden Ausstellungsmacherinnen Vera Ryser und Sally Schonfeldt begaben sich in den Basler Archiven auf die Suche nach dem Erbe der beiden Naturforscher. Zusammen mit Künstler_innen aus Sri Lanka und Indonesien ist ein alternatives Archiv entstanden, das den Blickwinkel der Herkunftsländer miteinbezieht und einen erweiterten Interpretationsraum für die damals entstandenen Forschungsergebnisse eröffnet.

Schliesslich findet zudem noch eine Diskussionsreihe zur Thematik statt. Die nächste befasst sich mit der Frage, Wie werden rassistische Denkweisen tradiert?. Es diskutieren:
Tarek Naguib, Jurist mit Schwerpunkt Diskriminierungsschutz
Ruveni Wijesekera, Case Managerin Schweizerisches Roten Kreuz SRK
Bernhard C. Schär, Historiker ETH Zürich und Autor der Studie «Tropenliebe»
Moderation: Serena Owusua Dankwa, Sozialanthropologin und Geschlechterforscherin

Hier finden Sie das Porgramm (PDF).

Symbolbild von Pixabay.

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Die schönste Liebe ist die unerfüllte

Es geht weiter mit der nächsten Veranstaltung von GRRRLS GRRRLS GRRRLS und diesmal geht es um Liebe. Anna Gien, Schriftstellerin, und Fleur Weibel, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum Gender Studies, führen ein Gespräch über die Liebe und ihre vielfältigen und oftmals widersprüchlichen Bedeutungen in Zeiten von Tinder, cooler Unverbindlichkeit sowie von romantischen weissen Hochzeiten und grossen Liebesversprechen.
Moderation: Dominique Grisard.

Wann: Donnerstag, 12.12.2019, 20 Uhr. Wo: Monkey Bar, Theater Basel.

Bild: grrrls grrrls grrrls. © Theater Basel

Empfehlung, Veranstaltung / Event

Heute Abend: Vernissage Circular Flow!

Circular Flow. Zur Ökonomie der Ungleichheit

Heute Abend im Kunstmuseum Gegenwart, 18.30 Uhr

Welche ethischen, sozialen und politischen Konsequenzen hat die fortschreitende Ökonomisierung sämtlicher Lebensbereiche für unser individuelles und kollektives Leben? Und inwieweit ist Subjektivität selbst zu einer ökonomischen Konstellation geworden?

Die Gruppenausstellung im Kunstmuseum Gegenwart nimmt künstlerische Arbeiten aus Vergangenheit und Gegenwart auf, um sich mit der Frage zu befassen, wie die Ökonomie, bzw. der Kapitalismus, als (globales) System unsere Wahrnehmung und Darstellung der Wirklichkeit kontinuierlich prägt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Empfehlung, Veranstaltung / Event

Bald: Podiumsdiskussion

Der Theaterbetrieb – Spielräume für die Geschlechter?

5. Dezember, 18 Uhr: Welche Rolle spielen die Geschlechterverhältnisse im Schweizer Kulturbetrieb?

Dieser wichtigen Frage geht im Rahmen der Vorstudie Geschlechterverhältnisse im Schweizer Kulturbetrieb ein Team von Wissenschaftlerinnen am Zentrum Gender Studies der Universität Basel, in Kooperation mit Pro Helvetia und dem Swiss Center for Social Research (CSR), seit Oktober nach. In einem ersten Schritt nimmt die Studie den Theaterbetrieb in den Blick. Und so laden wir mit einem Podium dazu ein, gemeinsam zu diskutieren, inwiefern Geschlecht nach wie vor eine zentrale Rolle spielt: Bei Gagenverhandlungen, in der Ausbildung, bei der Spielplangestaltung, bei Besetzungsfragen, bei Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, bei der Besetzung von Leitungspositionen usw.

Aus der Perspektive verschiedener Theaterschaffender versuchen wir eine erste Bestandsaufnahme zu leisten, die den Status Quo und das Unbehagen mit diesem sichtbar macht, der aber auch einen Blick wirft auf alternative Modelle und Handlungsspielräume. Es werden diskutieren: Die Schweizer Theaterautorin Darja Stocker, die designierte Co-Leiterin des Schauspiels Theater Basel Inga Schonlau, die Schauspielerin und Videokünstlerin Ariane Andereggen, die Theatermacherin Marielle Schavan des Kollektivs Henrike Iglesias, der Dramaturg und Dozent des Mozarteums Salzburg Christoph Lepschy, der Regisseur Patrick Gusset, die Leiterin Theater/ Tanz Kaserne Basel, Hannah Pfurtscheller, eine Vertreterin von Female Act sowie Regula Düggelin von Pro Helvetia und die Geschlechterforscherin Dominique Grisard, Direktorin des CSR. Moderiert wird das Gespräch von Andrea Zimmermann, der Projektleiterin der Vorstudie.

Das Podium findet statt in Kooperation mit dem Zentrum Gender Studies der Universität Basel, der Kaserne Basel sowie mit Art of Intervention.

Veranstaltungsort: Kaserne Basel. Der Eintritt ist gratis!
Im Anschluss um 20 Uhr: Les Reines Prochaines mit Let’s Sing, Arbeiterin! in der Kaserne Basel.



Foto © Ariana Andereggen.