Über uns


Kann politische und gesellschaftskritische Kunst „überleben“?

Die Veranstaltungsreihe The Art of Intervention nimmt Martha Rosler’s Frage als Impuls, um sich mit Beiträgen aus Kunst und Kultur zu gegenwärtigen, politischen Debatten über Kapitalismus, Migration und Nationalismus auseinanderzusetzen. Angesichts zunehmender Angriffe auf und Einschränkungen von kritischen Positionen, und die Verspottung politisch gesinnter Kunst, Geistes- und Sozialwissenschaften als überflüssige Ideologie, erkunden wir den radikalen Einfluss und die Möglichkeiten von Kunst und Kultur in Verbindung mit kritischem Denken und politischer Mobilisierung.


The Art of Intervention ist eine Zusammenarbeit der Universität Basel | Departement Gesellschaftswissenschaften und des Swiss Center for Social Research mit dem Kunstmuseum Basel | Gegenwart, der Kaserne Basel, dem Theater Basel und dem Theater Niemandsland. Organisiert von Dominique Grisard (Universität Basel, Gender Studies und Swiss Center for Social Research) und Andrea Zimmermann (Universität Basel, Gender Studies). Mit-initiiert von Bilgin Ayata (Universität Basel, Soziologie).

Ausgangspunkt des Projekts war die Ausstellung des Kunstmuseums Basel War Games (2018) von Martha Rosler und Hito Steyerl. Die hier aufgeführten Institutionen beschlossen damals, Veranstaltungen zu organisieren, welche sich mit Themen am Schnittpunkt von Kunst, Politik und Aktivismus auseinandersetzen. Mit diesem Blog wollen wir das daraus resultierte und auch weiterhin stattfindende Engagement dokumentieren und sichtbar machen. Dieses Jahr liegt der Fokus auf Theater und performative Künste sowie der Ausstellung Circular Flow. Zur Ökonomie der Ungleichheit am Kunstmuseum Basel.




Bild: Richard Mosse, Grid (Moria), 2016-2017, 16 channel video installation. © Courtesy the artist