Empfehlung, Kunst, Veranstaltung

Winterliche Hinweise

Das neue Jahr beginnt vielversprechend reichhaltig: Gerne empfehlen wir folgende drei Veranstaltungen, die im Januar stattfinden. Bei zweien davon ist art of intervention bei der Planung und Umsetzung mit dabei.


Die Gegenwart der Geschichte – Eine Debatte über Erinnerung, Kritik und Demokratie

Mittwoch, 18.01.2023, 18.15–19.45 Uhr, Kunstmuseum Basel | Neubau, Eventfoyer
Eine Podiumdsdiskussion im Rahmen der Ausstellung „Zerrissene Moderne“ am Kunstmuseum Basel.

Was wird gezeigt, erzählt und erinnert? Welche Bedeutung haben Erinnerungspolitiken für demokratische Gesellschaften? Welche Rolle übernehmen dabei öffentliche Institutionen, wie bspw. das Kunstmuseum? Anlässlich der Ausstellung «Zerrissene Moderne» geht Dr. Andrea Zimmermann (art of intervention) gemeinsam mit Prof. em. Andrea Maihofer (Zentrum Gender Studies, Universität Basel), Prof. em. Jakob Tanner (Universität Zürich) und Prof. Felix Uhlmann (Universität Zürich) diesen Fragen nach.

Die Gesprächsrunde bringt im Austausch von Geschichtswissenschaft, Geschlechterforschung, kritischer Gesellschaftstheorie und Recht verschiedene historische Ebenen und Perspektiven ins Gespräch. Die Expert:innen diskutieren insbesondere, wie sich der öffentliche Auftrag von Kulturinstitutionen im (inter-)nationalen Kontext fassen lässt: Inwiefern sollen und können sie Orte der Selbst-Reflexion einer Gesellschaft sein? Oder anders formuliert: Wie kann das Kunstmuseum gesellschaftliche Verhältnisse so in den Blick nehmen, dass eine Kritik an und eine Intervention in Genealogien der Ausgrenzung möglich werden?

Hier gehts zu weiteren Informationen sowie Tickets (sie sind gratis!).

Auktion Theodor Fischer, Luzern 1939: Blick in die Auktion der Galerie Fischer während der Versteigerung von Marc Chagalls „La Prise (Rabbin)“, Luzern 1939. Fotografiert von Gotthard Schuh. ©Fotostiftung der Schweiz.


Museumsnacht mit Studierenden der Gender Studies

Freitag, 20.01.2023, ab 18.00 Uhr, Kunstmuseum Basel | Gegenwart
An der kommenden Museumsnacht werden Studierende der Gender Studies das Programm im Kunstmuseum Basel | Gegenwart mitgestalten. Wir freuen uns auf:

PROTEST-SONG-KARAOKE!
Schnapp dir deine Soul Sisters, das Mikrofon und ab in die Karaoke-Bar.
Ort: Gegenwart, 3.OG
Zeit: 20-24 Uhr

GEMEINSAM BANDEN BILDEN – VOM MUSEUM INS KOLLEKTIV
An diesem Stand lernst du verschiedene Basler Kollektive kennen, die sich feministisch engagieren. Werde auch du Teil feministischer Bewegungen und überwinden wir gemeinsam das Patriarchat!
Ort: Gegenwart, EG
Zeit: 20.30-24 UHR

ASK-ME-GUIDE
Frag alles was du zur Ausstellung «Fun Feminism» wissen möchtest.
Ort: Gegenwart
Zeit: 18-24 UHR

Hier gehts zu weiteren Informationen.

Bild: Ebecho Muslimova. Ausstellungsansicht, Fun Feminism, Kunstmuseum Basel | Gegenwart. ©Gina Folly, Kunstmuseum Basel.


MOVEMENTS & MOMENTS – Indigene Feminismen

Mittwoch, 25.01.2023, 19.00 Uhr, Literaturhaus Basel
Die Comic-Sammlung «Movements & Moments» gibt Einblick in indigene feministische Bewegungen des globalen Südens, von denen wir in Europa nur wenig mitbekommen. In vielen der zehn Comics von Künstler*innen aus Lateinamerika und verschiedenen Teilen Asiens spielt die Ausbeutung von Mensch und Natur eine wichtige Rolle, und angesichts der Klimakatastrophe bekommen indigene, feministische Wissensformen eine immer grössere Dringlichkeit. Die Mitherausgeberin Sonja Eismann spricht mit der philippinischen Autorin Faye Cura und der kolumbianischen Illustratorin Catalina Vásquez Salazar über das Projekt. Faye Cura schreibt in «Dawwang» über den erfolgreichen Widerstand des philippinischen Naneng-Stamms gegen ein Staudamm-Projekt, und Catalina Vásquez Salazars Comic «Geraldine» erzählt von einer jungen Transfrau, die für die Rechte der indigenen queeren Gemeinschaft in Kolumbien kämpft.

Hier gehts zu weiteren Informationen sowie Tickets.

Movements & Moments ©zVg.


Beitragsbild: Auktion Theodor Fischer, Luzern 1939: Blick in die Auktion der Galerie Fischer während der Versteigerung von Marc Chagalls „La Prise (Rabbin)“ (Ausschnitt), Luzern 1939. Fotografiert von Gotthard Schuh. ©Fotostiftung der Schweiz.

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