Programm


Im Überblick


Veranstaltungen


26.-27.11.2021,
online / Zürich

Archiv

Hier geht es zum Überblick über alles bisherigen Veranstaltungen, welche in Zusammenarbeit mit Art of Intervention stattfanden, oder von uns empfohlen wurden.



Blogserien


Blogserie Schreibweisen, Genres und die Verhältnisse der Geschlechter

Unter dem Schwerpunkt Literatur und Literaturbetrieb finden sich ab heute bis zum Sommer regelmässig neue Einträge rund um das Thema Geschlechterverhältnisse und literarisches Schreiben. Ein besonderes Anliegen ist es dabei, die vielfältigen Zusammenhänge zwischen den Produktionsweisen, dem Literaturmarkt, den Agent*innen, Verlagen und den Ästhetiken in den Blick zu nehmen und auf Machtverhältnisse und strukturelle Aus- und Einschlüsse hin zu befragen.

Da wir zur Zeit, aufgrund der Corona-Lage, keine Veranstaltungen durchführen können, findet dieses Frühjahr alles virtuell statt: Einmal wöchentlich wird hier ein Blog-Beitrag aufgeschaltet. Zu lesen sind Beiträge von Studierenden der Geschlechterforschung, Originalbeiträge von Autor*innen und anderen Interessierten. Die Beiträge werden das Semester hin durch jeweils montags auf diesem Blog publiziert. Gemeinsam denken wir queer-feministisch-kritisch über die Frage nach, warum welche Bücher in unseren Bücherregalen stehen, welche Perspektiven hier vielleicht fehlen und warum es einen Unterschied macht, sich diese Fragen zu stellen.

Mit diesem Blog wollen wir Raum für Austausch und Reflektion zu diesem Thema (und anderen) schaffen und hoffen, dass die Beiträge inspirieren und die Leser*innen dazu einladen, die eigenen Lese- und Schreibgewohnheiten unter die Lupe zu nehmen.

Neben den Texten aus der Reihe 10 Gründe, Frauen (wieder) neu zu lesen sind bereits folgende Beiträge hierzu erschienen:
Was hat Sprache mit Macht zu tun? von Christina Zinsstag
Die Körperlichkeit des Schreibens von Daria Wechsler
(Un)Sichtbarkeit von Frauen im Literaturbetrieb von Andrea Zimmermann
Ein queerer Literaturspaziergang durch Basel von Studierenden des Zentrums Gender Studies im Rahmen des Seminars «The Art of Intervention: Kritik und Gefühle»
Geschlechterverhältnisse im Literaturbetrieb widmet sich den Ergebnissen einer Vorstudie mit demselben Titel
Schweigen, Schreiben und Sprechen bei Audre Lorde von Clara Stolze und Selina Suter
Geschlechterfragen sind nicht egal – der Literaturbetrieb ist in Bewegung von Martina Läubli


Blogserie «10 Gründe, Frauen (wieder) neu zu lesen»

Es ist nicht wahr, dass es früher keine schreibenden Frauen gab, und es waren auch nicht wenige, wie die feministische Literaturwissenschaft seit Jahrzehnten zu zeigen nicht müde wird. Dennoch werden bis heute die Bücher von Frauen seltener und deutlich kürzer besprochen, erhalten Frauen weniger Vorschuss für die nächste Neuerscheinung als Männer. Und das, obwohl die gesamte Kette des Literaturbetriebs von der Verlegerin über die Buchhändlerin bis hin zur Leserin vorwiegend weiblich ist.

Mit der Reihe 10 Gründe, Frauen (wieder) neu zu lesen wollen wir uns auf diesem Blog an Autorinnen erinnern, sie bekannt machen und Bewusstsein schaffen für Geschlechter-ungleichheiten im Literaturbetrieb. Dafür haben wir verschiedene Autor*innen, Akademiker*innen und Künstler*innen eingeladen, über eine Autorin zu schreiben, die ihnen viel bedeutet. Kennst auch DU eine Autorin, die dir viel bedeutet und an die du gerne erinnern möchtest? Hier findest du eine Anleitung (PDF). Bei Fragen schreib uns hier: info@theartofintervention.blog

Bereits in dieser Reihe erschienen:

10 Gründe, Erica Pedretti neu zu lesen von Tabea Steiner
10 Gründe, Adelheid Duvanel neu zu lesen von Friederike Kretzen
10 Gründe, Catherine Colomb neu zu lesen von Caroline Arni
10 Gründe, Irmgard Keun neu zu lesen von Michelle Steinbeck
10 Gründe, Regina Ullmann neu zu lesen von Gabriel Anwander
10 Gründe, Annemarie* Schwarzenbach neu zu lesen von Sascha Rijkeboer
10 Gründe, Leonora Carrington neu zu lesen von Lea Schlenker
10 ½ Gründe, Mascha Kaléko neu zu lesen von Nina Kunz



Veranstaltungen


Fachtagung SGGF 2021 Frauen*wahlrecht und Demokratie: Kritik, Erinnerung, Visionen

Wann: 26.-27.11.2021
Wo: Universität Zürich

Anlass und Hintergrund des Konferenzthemas 2021 ist das 50jährige Jubiläum der Einführung des Frauenwahl- und -stimmrechts für Schweizerinnen im Jahre 1971. Die Konferenz behandelt das Thema Frauen*wahlrecht und Demokratie aus demokratie- und geschlechtertheoretischer, intersektionaler, postkolonialer und transnationaler Perspektive sowohl mit Blick auf die Schweiz als auch bezogen auf die Situation in anderen Ländern und Kontexten. Im Zentrum stehen erstens kritische Analysen zu Konzeptionen von Demokratie, politischer Partizipation und Citizenship im Hinblick auf ihre Ein- und Ausschlüsse, zweitens historische und aktuelle Formen der Erinnerungskultur in Bezug auf verweigerte und erkämpfte politische Rechte in der Schweiz und weltweit und drittens Visionen einer geschlechtergerechten Gesellschaft und Politik sowie Konzeptionen umfassender politischer Rechte und gesellschaftlicher Partizipation. Es können aus allen wissenschaftlichen Disziplinen Beiträge eingereicht werden, die sich auf einen oder mehrere Schwerpunkte des Konferenzthemas beziehen. Hier geht es zum detaillierten Tagungsprogramm (PDF).

Keynotes
Prof. Dr. Hoda Elsadda, Cairo University
Prof. Dr. em. Andrea Maihofer, Universität Basel
Nanjala Nyabola, Writer, Humanitarian Advocate and Political Analyst, Nairobi

Organisation und Konzeption: Dominique Grisard (Universität Basel), Andrea Maihofer (Universität Basel), Katrin Meyer (Universität Zürich), Katharina Pelzelmayer (Careum, Zürich).

Kooperation: Die Tagung der SGGF findet in Kooperation mit der Tagung des Schweizerischen Instituts für feministische Rechtswissenschaft und Gender Law (FRI) vom 9.-11. September 2021 zum Thema Frauen*wahlrecht und Demokratie: Mechanismen des (Un-)Rechts statt. Die beiden Konferenzen ergänzen sich inhaltlich, legen aber jeweils eigenständige Schwerpunkte.




Archiv


Zine Workshop Empowerment als Widerstand

16.05.2021, 14-18 Uhr, online und vor Ort
Dieser Zine Workshop richtete sich an Menschen mit Diskriminierungs-Erfahrungen (v.a. Rassimus*, Ableismus* &/ Cissexismus*). Es ging um gemeinschaftliches Empowerment und künstlerische Interventionen für (mehrfach-)marginalisierte* Menschen. Geleitet wurde der Workshop von Whitney Bursch (Pronomen: sie/ihr; Instagram: @bee.whitney) und Natyada Tawonsri (Pronomen nata/natas; Instagram: @nata_yada), koordiniert von Roan (Pronomen: sir/sirs).
Hier geht es zum ausführlichen Projektbeschrieb sowie einer Erläuterung der Begriffe, welche mit einem Stern[*] markiert wurden.
Hier geht es zu einem Rückblick auf den Workshop und die Zines, die dabei entstanden sind.
Diese Veranstaltung wird durch Art of Intervention und dem Swiss Centre for Social Research ermöglicht. Wir danken auch Bunt! Basel Divers für die Sichtbarmachung in ihrem Festivalprogramm.


Podium (Post-)Pandemic Flow

16.7.2020, 18:15 Uhr, Kunstmuseum Basel, online
Dies ist die Abschlussveranstaltung zur Ausstellung Circular Flow am Kunstmuseum|Gegenwart. Im Zuge der COVID-19-Pandemie treten intersektionale Ungleichheiten und ihre Zusammenhänge mit kapitalistischen Strukturen deutlicher zutage. Im Gespräch wurden die letzten Monate reflektiert und diskutiert, welche Rolle die Kunst in dieser Situation einnehmen kann und inwieweit sie die Möglichkeit bietet, der Pandemie von einer anderen Perspektive aus gegenüberzutreten.


Vortrag Aesthetics, Raciality, and Dispossession

25.5.2020, 18.15 Uhr, Kunstmuseum Basel, online
Im Zusammenhang mit der Ausstellung Circular Flow spricht Rizvana Bradley über „racialized embodiment and embodied life in relation to the interlocking questions of violence, surplus, and representation that subtend globalized flows of capital“. Hier geht es zum Flyer (PDF).


Podium Postcapitalist Flow (Neo)koloniale Verstrickungen und Konturen einer Gesellschaft jenseits globaler Ausbeutung

26. März, 18.15-20.00 Uhr, Kunstmuseum|Gegenwart – ABGESAGT

Im Rahmen der Ausstellung Circular Flow: Zwar sehen immer mehr Menschen den Kapitalismus als Ursache und nicht als Lösung der grossen Krisen des 21. Jahrhunderts, doch die Frage nach konkreten Alternativen scheint schwierig zu beantworten. Ausgehend von der Analyse globaler und neokolonialer Ausbeutungsstrukturen und intersektionaler Ungleichheiten wagen wir es in dem Panel, eine andere Ökonomie und eine solidarische Lebensweise, hin zu einer demokratischen, sorgsamen und bedürfnisorientierten Gesellschaft, zu denken. Eine Kooperation zwischen dem Kunstmuseum Basel, Art of Intervention und dem Doktoratsprogramm G3S (Graduate School of Social Science).


Studentische Fokusführungen

12.3. und 26.3.2020, 16 Uhr, Kunstmuseum Basel|Gegenwart

Studierende der Universität Basel führen durch die Ausstellung Circular Flow und eröffnen dabei Perspektiven auf ausgewählte thematische Schwerpunkte:
12. März, 16.00-17.00 Uhr, zum Thema Money Flow
12. März, 17.00-18.00 Uhr, zum Thema Body Flow
12. März, 17.00-18.00 Uhr, zum Thema Black Flow
26. März, 16.00-17.00 Uhr, zum Thema Postcolonial Flow (abgesagt)


Podium Money Flow. Markt, Macht und Männlichkeit

12. März, 18.15-20.00 Uhr, Kunstmuseum|Gegenwart – ABGESAGT

An diesem Abend geht es um die Zusammenhänge zwischen Markt, Macht und Männlichkeit ausloten. Wir werden Beobachtungen aus der Perspektive der Kunst und aktueller empirischer Forschung zusammenbringen und die Konsequenzen neoliberaler Gewinnmentalität hinsichtlich der damit verbundenen gesellschaftlichen Konfliktfelder und der Auswirkungen auf die einzelnen Akteure beleuchten. Eine Kooperation zwischen dem Kunstmuseum Basel, Art of Intervention, dem Doktoratsprogramm G3S (Graduate School of Social Science) und dem Theater Basel.


Veranstaltungsreihe GRRRLS GRRRLS GRRRLS

10.2019 – 04.2020, Monkey Bar, Theater Basel
Art of Intervention war an folgenden Events der Veranstaltungsreihe des Theater Basels beteiligt, einen Überblick über alle Veranstaltungen finden Sie hier.
23.10.2019: Antigone, Desdemona und Hedda.
Repräsentation von Weiblichkeit auf der Bühne. Ein Gespräch mit Dr. Andrea Zimmermann und Darja Stocker. Spielplan Theater Basel (URL)
25.10.2019: Projekt Schooriiil – Klimawandel
Von und mit Anne Haug, Melanie Schmidli und Kai Wido Meyer (Video). Spielplan Theater Basel (URL)
14.11.2019: Männlichkeit – am Ende ihrer Performance?
Gespräch mit Matthias Luterbach, Matthias Köhler und Jonas Gillmann (Moderation Andrea Zimmermann). Spielplan Theater Basel (URL)
22.11.2019: Masculinity Fragility
Textfassung und Inszenierung von Matthias Köhler. Spielplan Theater Basel (URL)
12.12.2019: Die schönste Liebe ist die unerfüllte
Gespräch mit Anna Gien und Fleur Weibel (Moderation Dominique Grisard). Spielplan Theater Basel (URL).


Tischgespräche in der Kaserne Basel Loss & Luck

15.12.2019, 18.30 Uhr, Kaserne Basel
Bei diesem Tischgespräch treffen sich Interessierte vor der Performance Loss & Luck von Antje Schupp & Sigal Zouk in der Kaserne Basel (URL), um sich gemeinsam mit Studierenden des Zentrums Gender Studies auf den Abend und seine Thematik von Verlust, Trauer und Transformation einzustimmen.


Podium Der Theaterbetrieb – Spielräume für die Geschlechter?

5.12.2019, 18 Uhr, Kaserne Basel
Welche Rolle spielen die Geschlechterverhältnisse im Schweizer Kulturbetrieb? Dieser wichtigen Frage geht im Rahmen der Vorstudie Geschlechterverhältnisse im Schweizer Kulturbetrieb ein Team von Wissenschaftlerinnen am Zentrum Gender Studies der Universität Basel, in Kooperation mit Pro Helvetia und dem Swiss Center for Social Research (CSR) seit Oktober nach. Und so laden wir mit einem Podium dazu ein, gemeinsam zu diskutieren, inwiefern Geschlecht nach wie vor eine zentrale Rolle im Theaterbetrieb spielt.
Mit Darja Stocker, Inga Schonlau, Ariane Andereggen, Marielle Schavan (Henrike Iglesias), Christoph Lepschy, Patrick Gusset, Hannah Pfurtscheller, Regula Düggelin (Female Act) und Dominique Grisard. Moderiert von Andrea Zimmermann.
Das Podium fand in Kooperation mit dem Zentrum Gender Studies der Universität Basel und der Kaserne Basel (URL) statt.


Seminar The Art of Intervention II – Performing Gender

17.9. – 6.12.2019, Universität Basel
Das Theater verfügt aufgrund seiner performativen Dimension über grosses Potenzial, hegemoniale Geschlechtsidentität(en) spielerisch zu durchqueren, zu kritisieren und so zu transformieren. Gleichzeitig stellt sich im Zusammenhang mit der #MeToo-Debatte die Frage, ob und inwiefern Theater Kritik üben kann an einer herrschenden Geschlechterordnung, wenn diese Institution zur gleichen Zeit den Geschlechtern nach wie vor ungleiche Spielräume zur Verfügung stellt.
In Zusammenarbeit mit der Kaserne Basel, dem Theater Basel und dem Theater Niemandsland. Hier geht es zum Vorlesungsverzeichnis (URL).


Kurs Kunstvermittlung Intersektional

08.11.2019 – 13.12.2019, Universität Basel
Vorbereitung und Durchführung von Fokusführungen durch die Ausstellung Circular Flow im Kunstmuseum Basel Gegenwart. In Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Basel. Hier geht es zum Vorlesungsverzeichnis (URL).


Studentische Fokusführungen

23.10.2018 – 20.01.2019, Kunstmuseum Basel|Gegenwart
Studierende der Universität Basel führen durch die Ausstellung War Games von Martha Rosler & Hito Steyerl und eröffnen dabei Perspektiven auf ausgewählte thematische Schwerpunkte.


Ringvorlesung The Art of Intervention

05.05.2018 – 20.01.2019, Kunstmuseum Basel|Gegenwart
Kritische und visionäre Beiträge aus Kunst und Kultur zu aktuellen Debatten über Kapitalismus, neuentfachte Nationalismen, Geschlechter- und Migrationspolitiken. Die Vorträge werden auf Englisch gehalten. Programm (PDF). Syllabus (PDF).

Bild: Nahaufnahme von Inflamatory Essays von Jenny Holzer, installiert in Los Angeles, Frühling 2008, als Teil der Reihe Women in the City, fotographiert von ‚Lord Jim‘, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons.