Programm


Veranstaltungsreihe: GRRRLS GRRRLS GRRRLS

23. Oktober, 20 Uhr: Antigone, Desdemona und Hedda.
Repräsentation von Weiblichkeit auf der Bühne. Ein Gespräch mit Dr. Andrea Zimmermann und Darja Stocker. Spielplan Theater Basel (URL)
25. Oktober, 21 Uhr: Projekt Schooriiil – Klimawandel
Von und mit Anne Haug, Melanie Schmidli und Kai Wido Meyer (Video). Spielplan Theater Basel (URL)
14. November, 20 Uhr: Männlichkeit – am Ende ihrer Performance?
Gespräch mit Matthias Luterbach, Matthias Köhler und Jonas Gillmann (Moderation Andrea Zimmermann). Spielplan Theater Basel (URL)
22. November, 22 Uhr: Masculinity Fragility
Textfassung und Inszenierung von Matthias Köhler. Spielplan Theater Basel (URL)
12. Dezember, 20 Uhr: Die schönste Liebe ist die unerfüllte
Gespräch mit Anna Gien und Fleur Weibel (Moderation Dominique Grisard). Spielplan Theater Basel (URL).

Veranstaltungsort: Monkey Bar, Klosterberg 6, 4051 Basel. Einen Überblick über alle Veranstaltungen der Reihe Grrrls Grrrls Grrrls finden Sie hier.


Tischgespräche in der Kaserne Basel: Loss & Luck

15. Dezember, 18.30 Uhr: Loss & Luck mit Antje Schupp & Sigal Zouk
Am 15. Dezember führt die Kaserne in Kooperation mit Art of Intervention die Tischgespräche fort. Diesmal treffen sich Interessierte vor der Performance Loss & Luck von Antje Schupp & Sigal Zouk in der Kaserne Basel, um sich gemeinsam mit Studierenden des Zentrums Gender Studies der Universität Basel in entspannter und inspirierender Atmosphäre auf den Abend und seine Thematik von Verlust, Trauer und Transformation einzustimmen.


Podium: Der Theaterbetrieb – Spielräume für die Geschlechter?

5. Dezember, 18 Uhr: Welche Rolle spielen die Geschlechterverhältnisse im Schweizer Kulturbetrieb?

Dieser wichtigen Frage geht im Rahmen der Vorstudie Geschlechterverhältnisse im Schweizer Kulturbetrieb ein Team von Wissenschaftlerinnen am Zentrum Gender Studies der Universität Basel, in Kooperation mit Pro Helvetia und dem Swiss Center for Social Research (CSR), seit Oktober nach. In einem ersten Schritt nimmt die Studie den Theaterbetrieb in den Blick. Und so laden wir mit einem Podium dazu ein, gemeinsam zu diskutieren, inwiefern Geschlecht nach wie vor eine zentrale Rolle spielt: Bei Gagenverhandlungen, in der Ausbildung, bei der Spielplangestaltung, bei Besetzungsfragen, bei Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, bei der Besetzung von Leitungspositionen usw. Aus der Perspektive verschiedener Theaterschaffender versuchen wir eine erste Bestandsaufnahme zu leisten, die den Status Quo und das Unbehagen mit diesem sichtbar macht, der aber auch einen Blick wirft auf alternative Modelle und Handlungsspielräume.

Mit Darja Stocker, Inga Schonlau, Ariane Andereggen, Marielle Schavan (Henrike Iglesias), Christoph Lepschy, Patrick Gusset, Hannah Pfurtscheller, Regula Düggelin (Female Act) und Dominique Grisard. Moderiert von Andrea Zimmermann.

Das Podium findet statt in Kooperation mit dem Zentrum Gender Studies der Universität Basel, der Kaserne Basel sowie Art of Intervention.

Veranstaltungsort: Kaserne Basel. Der Eintritt ist gratis!
Im Anschluss um 20 Uhr: Les Reines Prochaines mit Let’s Sing, Arbeiterin! in der Kaserne Basel.


Seminar: The Art of Intervention II – Performing Gender

17.9. – 6.12.2019, Universität Basel
Dieses Seminar an der Universität Basel widmet sich der Kritik an vergeschlechtlichten Subjektivierungsprozessen auf und hinter der Bühne: Das Theater verfügt aufgrund seiner performativen Dimension über grosses Potenzial, hegemoniale Geschlechtsidentität(en) spielerisch zu durchqueren, zu kritisieren und so zu transformieren, dass alternative Geschlechterverhältnisse denk- und lebbar werden. Doch stellt sich im Anschluss an die #MeToo-Debatte die Frage, ob und inwiefern Theater Kritik üben kann an einer herrschenden Geschlechterordnung, wenn diese Institution zur gleichen Zeit den Geschlechtern nach wie vor ungleiche Spielräume zur Verfügung stellt. Wie also kann der Zusammenhang zwischen Produktionsprozessen und ästhetischen Prozessen aus geschlechtertheoretischer Perspektive angemessen gefasst werden?
In Zusammenarbeit mit der Kaserne Basel, dem Theater Basel und dem Theater Niemandsland. Hier geht es zum Vorlesungsverzeichnis (URL).


Kurs: Kunstvermittlung Intersektional

08.11.2019 – 13.12.2019, Universität Basel
Vorbereitung und Durchführung von Fokusführungen durch die Ausstellung Circular Flow im Kunstmuseum Basel Gegenwart. Weltwirtschaftskrise, Klimanotstand, Kriege und kriegsähnliche Verteilungskonflikte, Nationalismen, Flucht und Migration, extrem ungleich verteilter Wohlstand, Massenarbeitslosigkeit, global ungleich verteilte Erwerbsarmut Care-Arbeit. Welche sozialen, ökologischen, ökonomischen und politischen Konsequenzen haben jene Prozesse, die heute pauschal unter «Globalisierung» zusammengefasst werden und wie werden diese Prozesse in der Kunst bearbeitet, verarbeitet und umgearbeitet?
In Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Basel. Hier geht es zum Vorlesungsverzeichnis (URL).



Archiv


Studentische Fokusführungen

23.10.2018 – 20.01.2019, Kunstmuseum Basel | Gegenwart
Studierende der Universität Basel führen durch die Ausstellung War Games von Martha Rosler & Hito Steyerl und eröffnen dabei Perspektiven auf ausgewählte thematische Schwerpunkte.


Ringvorlesung The Art of Intervention

05.05.2018 – 20.01.2019, Kunstmuseum Basel | Gegenwart
Kritische und visionäre Beiträge aus Kunst und Kultur zu aktuellen Debatten über Kapitalismus, neuentfachte Nationalismen, Geschlechter- und Migrationspolitiken. Die Vorträge werden auf Englisch gehalten. Programm (PDF). Syllabus (PDF).

Bild: Lisa Rave, Europium, 2014, Film HD color and b/w, 20 min., Filmstill. © Courtesy the artist