Programm



Zum Programm für den Frühling 2020 von Art of Intervention in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Basel und dem Doktoratsprogramm G3S (Graduate School of Social Science) im Überblick (PDF).


Podiumsdiskussion: Money Flow. Markt, Macht und Männlichkeit

ACHTUNG: DIE VERANSTALTUNG WURDE LEIDER ABGESAGT!
Falls möglich, werden wir die Veranstaltung nachholen. Wir werden hier zu gegebener Zeit informieren. Wir wünschen euch alle eine gute Gesundheit!

12. März, 18.15-20.00 Uhr im Kunstmuseum|Gegenwart (URL)

An diesem Abend geht es um die Zusammenhänge zwischen Markt, Macht und Männlichkeit ausloten. Wir werden Beobachtungen aus der Perspektive der Kunst und aktueller empirischer Forschung zusammenbringen und die Konsequenzen neoliberaler Gewinnmentalität hinsichtlich der damit verbundenen gesellschaftlichen Konfliktfelder und der Auswirkungen auf die einzelnen Akteure beleuchten.

Der Abend wird eröffnet mit einer szenischen Lesung von Texten von Kathrin Röggla, die vom Theater Basel eingerichtet wird.
Schauspieler*innen: Isabelle Menke und Mario Fuchs
Einrichtung der Lesung: Selina Peter

Es diskutieren:
Kathrin Röggla (Autorin und Vize-Präsidentin der Akademie der Künste in Berlin)
Stefan Leins (Juniorprofessor in Ethnologie an der Universität Konstanz)
Anika Thym (Wirtschaftswissenschaften, Gender Studies & Soziologie, G3S, Universität Basel)
Moderation: Andrea Zimmermann (Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Postdoc) am Zentrum Gender Studies der Universität Basel und Mitbegründerin und Kuratorin der Veranstaltungsreihe The Art of Intervention)

Die Veranstaltung ist kostenlos.


Podiumsdiskussion: Postcapitalist Flow (Neo)koloniale Verstrickungen und Konturen einer Gesellschaft jenseits globaler Ausbeutung

ACHTUNG: DIE VERANSTALTUNG WURDE LEIDER ABGESAGT!
Falls möglich, werden wir die Veranstaltung nachholen. Wir werden hier zu gegebener Zeit informieren. Wir wünschen euch alle eine gute Gesundheit!

26. März, 18.15-20.00 Uhr im Kunstmuseum|Gegenwart (URL)

Zwar sehen immer mehr Menschen den Kapitalismus als Ursache und nicht als Lösung der grossen Krisen des 21. Jahrhunderts, doch die Frage nach konkreten Alternativen scheint schwierig zu beantworten. Ausgehend von der Analyse globaler und neokolonialer Ausbeutungsstrukturen und intersektionaler Ungleichheiten wagen wir es in dem Panel, eine andere Ökonomie und eine solidarische Lebensweise, hin zu einer demokratischen, sorgsamen und bedürfnisorientierten Gesellschaft, zu denken.

Es diskutieren:
Friederike Habermann (freie Wissenschaftlerin & Aktivistin, Berlin)
Andreas Siekmann (Künstler, Berlin)
Mira Koch (Sozialanthropologie und Projektleiterin bei Cooperaxion, Bern)
Tina Bopp (Sozialwissenschaften, G3S, Basel)
Moderation: Sarah Schilliger (Soziologie, Bern/ Fribourg)
In Kooperation mit Art of Intervention und dem Doktoratsprogramm G3S (Graduate School of Social Science).

Die Veranstaltung ist kostenlos.



Archiv


Vortrag: Aesthetics, Raciality, and Dispossession

25.5.2020, 18.15 Uhr, Kunstmuseum Basel, online
Im Zusammenhang mit der Ausstellung Circular Flow spricht Rizvana Bradley über “ racialized embodiment and embodied life in relation to the interlocking questions of violence, surplus, and representation that subtend globalized flows of capital“. Hier geht es zum Flyer (PDF).


Studentische Fokusführungen

12.3. und 26.3.2020, 16 Uhr, Kunstmuseum Basel|Gegenwart

Studierende der Universität Basel führen durch die Ausstellung Circular Flow und eröffnen dabei Perspektiven auf ausgewählte thematische Schwerpunkte:
12. März, 16.00-17.00 Uhr, zum Thema Money Flow
12. März, 17.00-18.00 Uhr, zum Thema Body Flow
12. März, 17.00-18.00 Uhr, zum Thema Black Flow
26. März, 16.00-17.00 Uhr, zum Thema Postcolonial Flow (abgesagt)


Veranstaltungsreihe: GRRRLS GRRRLS GRRRLS

10.2019 – 04.2020, Monkey Bar, Theater Basel
Art of Intervention war an folgenden Events der Veranstaltungsreihe des Theater Basels beteiligt, einen Überblick über alle Veranstaltungen finden Sie hier.
23.10.2019: Antigone, Desdemona und Hedda.
Repräsentation von Weiblichkeit auf der Bühne. Ein Gespräch mit Dr. Andrea Zimmermann und Darja Stocker. Spielplan Theater Basel (URL)
25.10.2019: Projekt Schooriiil – Klimawandel
Von und mit Anne Haug, Melanie Schmidli und Kai Wido Meyer (Video). Spielplan Theater Basel (URL)
14.11.2019: Männlichkeit – am Ende ihrer Performance?
Gespräch mit Matthias Luterbach, Matthias Köhler und Jonas Gillmann (Moderation Andrea Zimmermann). Spielplan Theater Basel (URL)
22.11.2019: Masculinity Fragility
Textfassung und Inszenierung von Matthias Köhler. Spielplan Theater Basel (URL)
12.12.2019: Die schönste Liebe ist die unerfüllte
Gespräch mit Anna Gien und Fleur Weibel (Moderation Dominique Grisard). Spielplan Theater Basel (URL).


Tischgespräche in der Kaserne Basel: Loss & Luck

15.12.2019, 18.30 Uhr, Kaserne Basel
Bei diesem Tischgespräch treffen sich Interessierte vor der Performance Loss & Luck von Antje Schupp & Sigal Zouk in der Kaserne Basel (URL), um sich gemeinsam mit Studierenden des Zentrums Gender Studies auf den Abend und seine Thematik von Verlust, Trauer und Transformation einzustimmen.


Podium Der Theaterbetrieb – Spielräume für die Geschlechter?

5.12.2019, 18 Uhr, Kaserne Basel
Welche Rolle spielen die Geschlechterverhältnisse im Schweizer Kulturbetrieb? Dieser wichtigen Frage geht im Rahmen der Vorstudie Geschlechterverhältnisse im Schweizer Kulturbetrieb ein Team von Wissenschaftlerinnen am Zentrum Gender Studies der Universität Basel, in Kooperation mit Pro Helvetia und dem Swiss Center for Social Research (CSR) seit Oktober nach. Und so laden wir mit einem Podium dazu ein, gemeinsam zu diskutieren, inwiefern Geschlecht nach wie vor eine zentrale Rolle im Theaterbetrieb spielt.
Mit Darja Stocker, Inga Schonlau, Ariane Andereggen, Marielle Schavan (Henrike Iglesias), Christoph Lepschy, Patrick Gusset, Hannah Pfurtscheller, Regula Düggelin (Female Act) und Dominique Grisard. Moderiert von Andrea Zimmermann.
Das Podium fand in Kooperation mit dem Zentrum Gender Studies der Universität Basel und der Kaserne Basel (URL) statt.


Seminar The Art of Intervention II – Performing Gender

17.9. – 6.12.2019, Universität Basel
Das Theater verfügt aufgrund seiner performativen Dimension über grosses Potenzial, hegemoniale Geschlechtsidentität(en) spielerisch zu durchqueren, zu kritisieren und so zu transformieren. Gleichzeitig stellt sich im Zusammenhang mit der #MeToo-Debatte die Frage, ob und inwiefern Theater Kritik üben kann an einer herrschenden Geschlechterordnung, wenn diese Institution zur gleichen Zeit den Geschlechtern nach wie vor ungleiche Spielräume zur Verfügung stellt.
In Zusammenarbeit mit der Kaserne Basel, dem Theater Basel und dem Theater Niemandsland. Hier geht es zum Vorlesungsverzeichnis (URL).


Kurs Kunstvermittlung Intersektional

08.11.2019 – 13.12.2019, Universität Basel
Vorbereitung und Durchführung von Fokusführungen durch die Ausstellung Circular Flow im Kunstmuseum Basel Gegenwart. In Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Basel. Hier geht es zum Vorlesungsverzeichnis (URL).


Studentische Fokusführungen

23.10.2018 – 20.01.2019, Kunstmuseum Basel|Gegenwart
Studierende der Universität Basel führen durch die Ausstellung War Games von Martha Rosler & Hito Steyerl und eröffnen dabei Perspektiven auf ausgewählte thematische Schwerpunkte.


Ringvorlesung The Art of Intervention

05.05.2018 – 20.01.2019, Kunstmuseum Basel|Gegenwart
Kritische und visionäre Beiträge aus Kunst und Kultur zu aktuellen Debatten über Kapitalismus, neuentfachte Nationalismen, Geschlechter- und Migrationspolitiken. Die Vorträge werden auf Englisch gehalten. Programm (PDF). Syllabus (PDF).

Bild: Lisa Rave, Europium, 2014, Film HD color and b/w, 20 min., Filmstill. © Courtesy the artist