Programm


Im Überblick

VeranstaltungenHeute Nacht geträumt
Blogserien5 Fragen an die bildende Kunst
Schreibweisen, Genres und die Verhältnisse der Geschlechter
10 Gründe, Frauen (wieder) neu zu lesen
ArchivHier geht es zum Überblick über alles bisherigen Veranstaltungen, welche in Zusammenarbeit mit Art of Intervention stattfanden, oder von uns empfohlen wurden.


Veranstaltungen


Veranstaltungsreihe Heute Nacht geträumt

Veranstaltungsreihe zu Ruth Buchanan’s Ausstellung Heute Nacht geträumt (19.03.–14.08.2022) im Kunstmuseum Basel | Gegenwart.

Die Veranstaltungen im Überblick

23.03.2022Heute Nacht geträumt
30.03.2022From what point does the contemporary begin?
13.04.2022Where does my body belong?
28.04.2022Wer sind alle? Vortrag Nora Sternfeld
04.05.2022Werde ich wiederkommen?
18.05.2022Welche Geschichte wird gezeigt?

Ort: Kunstmuseum Basel | Gegenwart, St. Alban-Rheinweg 60, 3. OG
Zeit: Jeweils 17.30-19.30 Uhr
Eintritt: Kostenlose Teilnahme
Sprache: Deutsch und Englisch (siehe Sprache der Ankündigung)

Heute Nacht geträumt
23.03.2022, 17.30-19.30 Uhr
Ruth Buchanan zitiert Sarah Ahmed, die geschrieben hat, «wenn Geschichte sich ansammelt, dann werden bestimmte Dinge natürlich». Ein gutes Beispiel ist der Reflex, Museumswände weiss zu belassen oder in einer Bildunterschrift immer das Datum anzugeben, obwohl das Werk vielleicht aus einem kulturellen Kontext stammt, in dem Jahreszahlen nicht von Interesse sind. Mit ihrer Ausstellung Heute Nacht geträumt fordert Buchanan, vom Museum zu träumen. Das heisst: auszuprobieren, welche anderen Verhaltensweisen oder Paradigmen vielleicht besser passen, welche womöglich ein Museum hervorbringen; welches wiederum den Körper stärker willkommen heisst und reflektierender ist, was die Welt betrifft, in der wir im Jahr 2022 leben.

Ruth Buchanan, Revolving Histories (Lena Eriksson, Muda Mathis, Chris Regn, Andrea Saemann) und Michael Birchall (Migros Museum) stellen ihre künstlerischen und kuratorischen Strategien zur Sichtbarmachung von Alternativen vor.
Moderation: Maja Wismer.
Eine Kooperation des Kunstmuseum Basel mit art of intervention.

From what point does the contemporary begin?
30.03.2022, 17:30-19:30 Uhr
When and where does the contemporary begin? What counts as modern, what as progressive? What is considered pre-modern, backwards or completely outside of any historical timeframe? Who is part of history and who owns the future? How can we be truly in the present? How can we learn to be truly present?

Together with Aden Kumler (Art History, Basel), Fiona McGovern (Fina Arts and the History of Art, Hildesheim) and Len Schaller (Kunstmuseum Basel) we will reflect on how to write (art) history differently and center alternative, queer experiences and models of time, progress and success – with the idea of coming up with new, more inclusive visions of art and society.
Moderation: Quinn Latimer (HGK, FHNW).
A cooperation of Kunstmuseum Basel with art of intervention and the Institute of Art History at the University of Basel.

Where does my body belong?
13.04.2022, 17.30-19.30 Uhr
Who attends art schools, who goes to the art museum? Whose bodies do we see on the paintings in the collections? And: which art works don’t we see? Does the art museum represent me as well? Does the accessibility of and belonging to art change if we stop looking at art institutions as «white cubes».

Lucie Kolb (FHNW), Sophie Vögele (ZhdK) and Henri-Michel Yéré (African Studies, Universität Basel) will contemplate these and related questions about the art museum and other places of spatial and scientific categorization. They will share their academic, artistic and personal interactions with the art school, the art museum and the university as institutions.
Moderation: Lorena Rizzo (African Studies, University of Basel).
A cooperation of the Kunstmuseum Basel with art of intervention, Zentrum Gender Studies und Zentrum für Afrikastudien der Universität Basel.

Wer sind alle? Vortrag Nora Sternfeld
28.04.2022, 17.30-19.30 Uhr
Ein Ateliergespräch mit Nora Sternfeld. Wen repräsentiert das Kunstmuseum Basel? Was gilt es zu pflegen und schützen? Wie kann eine Institution heute selbstkritisch sein? Und welche Körper passen in die Räume eines Museums?

Im Workshop mit Nora Sternfeld werden Fragen zum «Museum der Zukunft» gestellt. Gemeinsam diskutieren wir über Handlungsfelder, die sich durch gesellschaftlichen Wandel und die Globalisierung ergeben und überlegen, was für ein Ort ein Kunstmuseum sein kann.

Werde ich wiederkommen?
04.05.2022, 17.30-19.30 Uhr
Was brauche ich, um mich im Museum willkommen und wohl zu fühlen? Welche Bedingungen muss ein öffentlicher Raum erfüllen, damit ich wiederkomme? Wer hat welche Verantwortlichkeiten? Im Sinne eines Town Hall Meetings geben Initiant*innen öffentlicher Räume Einblick in ihre Praxis und was sie damit bezwecken: Kulturinstitutionen öffnen? Kunst und Kultur provinzialisieren? Weisse Wände dekolonisieren? Sammlungen queeren?

Mit Kadiatou Diallo, Matylda Krzykowski (FHNW), Samuel Leuenberger (Salts City), Inga Schonlau / Antu Nunes (Foyer Public, Theater Basel), Aylin Yildirim Tschoepe (FHNW). Kommt zahlreich und teilt euch mit.
Moderation: Maja Wismer (Kunstmuseum, Basel).
Eine Kooperation des Kunstmuseum Basel mit art of intervention, Theater Basel, Zentrum für Afrikastudien, Graduate School of Social Sciences Universität Basel und FHNW HGK/ ICDP Innenarchitektur und Szenografie.

Welche Geschichte wird gezeigt?
18.05.2022, 17.30-19.30 Uhr
Kollektive Erinnerungsarbeit ist eine zentrale feministische Methode. Aber welche Geschichte wird gezeigt, erzählt und erinnert? Was wissen wir über vergangene Kämpfe um Sichtbarkeit? Wie wurden Rechte und Partizipation in der Schweiz verweigert, wie erkämpft? Welche Rolle spiel(t)en die Künste in diesen Auseinandersetzungen, welche der Feminismus? Wie steht es heute um die Geschlechterverhältnisse in der Kunst? Und welchen Einfluss hat Erinnerungsarbeit auf künstlerische Visionen einer geschlechtergerechteren Zukunft?

Die freie Autorin und Dramatikerin Katja Brunner stimmt mit ihrer Performance zum «tragischen» Jubiläum «Frauenstimmrecht – 50 Jahre Demokratie» nachdenklich, kritisch und kampfbereit zugleich. Dominique Grisard richtet den Blick auf Populärmusik als Stimmungsmacherin: als sinnliches Instrument der Intervention von Feminist*innen der 1960er und 1970er Jahre, aber auch als affektive Politik konservativer und reaktionärer Kräfte. Andrea Zimmermann stellt Ergebnisse und Erkenntnisse der Vorstudie «Geschlechterverhältnisse im Schweizer Kulturbetrieb» vor und fokussiert dabei das Phänomen einer zu beobachtenden Kollektivierung: Inwiefern sind neuere Zusammenschlüsse und bestehende Netzwerke wichtige Akteur*innen auf dem Weg zu einer geschlechtergerechteren Zukunft in den Künsten? Welche Impulse vermögen sie derzeit zu setzen?
Moderation: Andrea Zimmermann (Zentrum Gender Studies, Universität Basel).
Eine Kooperation des Kunstmuseum Basel mit art of intervention und Pro Helvetia.


Blogserien


Blogserie 5 Fragen an die bildende Kunst

Mit der Reihe 5 Fragen an die bildende Kunst laden wir auf diesem Blog dazu ein, einen kritischen, feministischen Blick auf die Menschen, Praxen und Institutionen rund um die bildende Kunst zu werfen. Was wir wollen: Fragen, welche zum Nachdenken anregen, Neugierde wecken, den Austausch mit anderen suchen, Berührungsängste abbauen, ja eine Diskussion eröffnen und diese am Laufen halten. Anlässlich der Ausstellung Heute Nacht geträumt der Aotearoa neuseeländischen Künstlerin Ruth Buchanan reflektieren wir über die Repräsentationsfähigkeit, Zugänglichkeit und Zugehörigkeit von Kunst. Dabei geht es uns auch darum, das Bewusstsein zu schärfen für Geschlechterverhältnisse in der bildenden Kunst.

Wir stellen Fragen an Künstler*innen wie Ruth Buchanan, Kurator*innen wie Maja Wismer und Len Schaller, Akademiker*innen wie die Kunsthistorikerin Aden Kumler und an viele mehr. Auch Studierende des Proseminsars «Wessen Wissen, Wessen Kunst?» setzen sich mit den Fragen der Ausstellung «Heute Nacht geträumt» auseinander. Kennst auch du Künstler*innen, Kunstinitiativen, Netzwerke oder off spaces, die für dich wichtig sind und an die du gerne erinnern möchtest? Welche (Kunst-)Träume hast DU?

Lade hier unsere Anleitung auf Deutsch oder Englisch herunter und sende uns deinen Beitrag per Mail an info@theartofintervention.blog


Blogserie Schreibweisen, Genres und die Verhältnisse der Geschlechter

Unter dem Schwerpunkt «Literatur und Literaturbetrieb» finden sich Einträge rund um das Thema Geschlechterverhältnisse und literarisches Schreiben. Ein besonderes Anliegen ist es dabei, die vielfältigen Zusammenhänge zwischen den Produktionsweisen, dem Literaturmarkt, den Agent*innen, Verlagen und den Ästhetiken in den Blick zu nehmen und auf Machtverhältnisse und strukturelle Aus- und Einschlüsse hin zu befragen.

Zu lesen sind Beiträge von Studierenden der Geschlechterforschung, Originalbeiträge von Autor*innen und anderen Interessierten. Gemeinsam denken wir queer-feministisch-kritisch über die Frage nach, warum welche Bücher in unseren Bücherregalen stehen, welche Perspektiven hier vielleicht fehlen und warum es einen Unterschied macht, sich diese Fragen zu stellen.

Mit diesem Blog wollen wir Raum für Austausch und Reflektion zu diesem Thema (und anderen) schaffen und hoffen, dass die Beiträge inspirieren und die Leser*innen dazu einladen, die eigenen Lese- und Schreibgewohnheiten unter die Lupe zu nehmen.


Bereits in dieser Reihe erschienen:

Die Beitragsreihe 10 Gründe, Frauen (wieder) neu zu lesen
Was hat Sprache mit Macht zu tun? von Christina Zinsstag
Die Körperlichkeit des Schreibens von Daria Wechsler
(Un)Sichtbarkeit von Frauen im Literaturbetrieb von Andrea Zimmermann
Ein queerer Literaturspaziergang durch Basel von Studierenden des Zentrums Gender Studies im Rahmen des Seminars «The Art of Intervention: Kritik und Gefühle»
Geschlechterverhältnisse im Literaturbetrieb widmet sich den Ergebnissen einer Vorstudie mit demselben Titel
Schweigen, Schreiben und Sprechen bei Audre Lorde von Clara Stolze und Selina Suter
Geschlechterfragen sind nicht egal – der Literaturbetrieb ist in Bewegung von Martina Läubli
Wird die tote Dichterin leben? Virginia Woolf vor 100 Jahren und heute von Alice Weniger mit Auszügen aus dem Comic Dear Virginia (2021) von Melanie Gerber
«Gewichtige Gedanken». Schreiben zwischen Welthaltigkeit und Nebenwiderspruch von Lea Dora Illmer und Luzia Knobel
Audre – Ich – Resonanzen von Lois Wanja Stettler
Im Normalfall vergessen: das literarische Schaffen von Frauen von Luzia Knobel
Ein Akt des Unterlassens von Nicole Seifert
«Bücher wie Rennpferde» von Lea Dora Ilmer


Blogserie 10 Gründe, Frauen (wieder) neu zu lesen

Es ist nicht wahr, dass es früher keine schreibenden Frauen gab, und es waren auch nicht wenige, wie die feministische Literaturwissenschaft seit Jahrzehnten zu zeigen nicht müde wird. Dennoch werden bis heute die Bücher von Frauen seltener und deutlich kürzer besprochen, erhalten Frauen weniger Vorschuss für die nächste Neuerscheinung als Männer. Und das, obwohl die gesamte Kette des Literaturbetriebs von der Verlegerin über die Buchhändlerin bis hin zur Leserin vorwiegend weiblich ist.

Mit der Reihe 10 Gründe, Frauen (wieder) neu zu lesen wollen wir uns auf diesem Blog an Autorinnen erinnern, sie bekannt machen und Bewusstsein schaffen für Geschlechter-ungleichheiten im Literaturbetrieb. Dafür haben wir verschiedene Autor*innen, Akademiker*innen und Künstler*innen eingeladen, über eine Autorin zu schreiben, die ihnen viel bedeutet. Kennst auch DU eine Autorin, die dir viel bedeutet und an die du gerne erinnern möchtest? Hier findest du eine Anleitung (PDF). Bei Fragen schreib uns hier: info@theartofintervention.blog

Bereits in dieser Reihe erschienen:

10 Gründe, Erica Pedretti neu zu lesen von Tabea Steiner
10 Gründe, Adelheid Duvanel neu zu lesen von Friederike Kretzen
10 Gründe, Catherine Colomb neu zu lesen von Caroline Arni
10 Gründe, Irmgard Keun neu zu lesen von Michelle Steinbeck
10 Gründe, Regina Ullmann neu zu lesen von Gabriel Anwander
10 Gründe, Annemarie* Schwarzenbach neu zu lesen von Sascha Rijkeboer
10 Gründe, Leonora Carrington neu zu lesen von Lea Schlenker
10 ½ Gründe, Mascha Kaléko neu zu lesen von Nina Kunz
10 Gründe, Aglaja Veteranyi neu zu lesen von Gabriel Anwander
Art on My Mind. Ten Reasons to Revisit bell hooks von Dominique Grisard
10 gründe und ein vorbehalt, Verena Stefan neu zu lesen von Lea Dora Ilmer
10 Gründe, Antje Rávik Strubel zu lesen von Andrea Zimmermann



Archiv


Fachtagung SGGF 2021 Frauen*wahlrecht und Demokratie: Kritik, Erinnerung, Visionen

26.-27.11.2021, Universität Zürich
Anlass und Hintergrund des Konferenzthemas 2021 ist das 50jährige Jubiläum der Einführung des Frauenwahl- und -stimmrechts für Schweizerinnen im Jahre 1971. Die Konferenz behandelt das Thema Frauen*wahlrecht und Demokratie aus demokratie- und geschlechtertheoretischer, intersektionaler, postkolonialer und transnationaler Perspektive sowohl mit Blick auf die Schweiz als auch bezogen auf die Situation in anderen Ländern und Kontexten.
Mit Keynotes von Prof. Dr. Hoda Elsadda, Cairo University; Prof. Dr. em. Andrea Maihofer, Universität Basel; Nanjala Nyabola, Writer, Humanitarian Advocate and Political Analyst, Nairobi.
Organisation und Konzeption: Dominique Grisard (Universität Basel), Andrea Maihofer (Universität Basel), Katrin Meyer (Universität Zürich), Katharina Pelzelmayer (Careum, Zürich). Die Tagung der SGGF fand in Kooperation mit der Tagung des Schweizerischen Instituts für feministische Rechtswissenschaft und Gender Law (FRI) vom 9.-11. September 2021 zum Thema Frauen*wahlrecht und Demokratie: Mechanismen des (Un-)Rechts statt. Die beiden Konferenzen ergänzen sich inhaltlich, legen aber jeweils eigenständige Schwerpunkte.
Hier geht es zum detaillierten Tagungsprogramm (PDF).


Wissenschaftlich-künstlerisches Symposium Männlichkeit(en) im Wandel

18.-21. November 2021, Basel (diverse Standorte) und online
Aus der Perspektive verschiedener empirischer Projekte der Geschlechterforschung und im Austausch mit künstlerischen Positionen geht das Symposium «Transforming Masculinities» der Frage nach, wie sich derzeit männliche Existenzweisen zeigen. Es geht in diesem Dialog nicht nur darum, der Persistenz der Normen hegemonialer Männlichkeit weiter auf die Spu zu kommen, sondern in der gegenseitigen Inspiration von Kunst und Wissenschaft gemeinsam nach Ansatzpunkten für Transformationsprozesse sowie bereits existierenden Gegenentwürfen Ausschau zu halten.
Das Symposium ist eine Kooperation zwischen dem Graduiertenkolleg des Zentrums Gender Studies der Universität Basel, dem interuniversitären Doktoratsprogramm Gender Studies CH, der Kaserne Basel, als Teil von Unordnungen, sowie The Art of Intervention.
Hier geht es zum Flyer des Symposiums (PDF).


Zine Workshop Empowerment als Widerstand

16.05.2021, 14-18 Uhr, online und vor Ort
Dieser Zine Workshop richtete sich an Menschen mit Diskriminierungs-Erfahrungen (v.a. Rassimus*, Ableismus* &/ Cissexismus*). Es ging um gemeinschaftliches Empowerment und künstlerische Interventionen für (mehrfach-)marginalisierte* Menschen. Geleitet wurde der Workshop von Whitney Bursch (Pronomen: sie/ihr; Instagram: @bee.whitney) und Natyada Tawonsri (Pronomen nata/natas; Instagram: @nata_yada), koordiniert von Roan (Pronomen: sir/sirs).
Hier geht es zum ausführlichen Projektbeschrieb sowie einer Erläuterung der Begriffe, welche mit einem Stern[*] markiert wurden.
Hier geht es zu einem Rückblick auf den Workshop und die Zines, die dabei entstanden sind.
Diese Veranstaltung wird durch Art of Intervention und dem Swiss Centre for Social Research ermöglicht. Wir danken auch Bunt! Basel Divers für die Sichtbarmachung in ihrem Festivalprogramm.


Podium (Post-)Pandemic Flow

16.7.2020, 18:15 Uhr, Kunstmuseum Basel, online
Dies ist die Abschlussveranstaltung zur Ausstellung Circular Flow am Kunstmuseum|Gegenwart. Im Zuge der COVID-19-Pandemie treten intersektionale Ungleichheiten und ihre Zusammenhänge mit kapitalistischen Strukturen deutlicher zutage. Im Gespräch wurden die letzten Monate reflektiert und diskutiert, welche Rolle die Kunst in dieser Situation einnehmen kann und inwieweit sie die Möglichkeit bietet, der Pandemie von einer anderen Perspektive aus gegenüberzutreten.


Vortrag Aesthetics, Raciality, and Dispossession

25.5.2020, 18.15 Uhr, Kunstmuseum Basel, online
Im Zusammenhang mit der Ausstellung Circular Flow spricht Rizvana Bradley über „racialized embodiment and embodied life in relation to the interlocking questions of violence, surplus, and representation that subtend globalized flows of capital“. Hier geht es zum Flyer (PDF).


Podium Postcapitalist Flow (Neo)koloniale Verstrickungen und Konturen einer Gesellschaft jenseits globaler Ausbeutung

26. März, 18.15-20.00 Uhr, Kunstmuseum|Gegenwart – ABGESAGT
Im Rahmen der Ausstellung Circular Flow: Zwar sehen immer mehr Menschen den Kapitalismus als Ursache und nicht als Lösung der grossen Krisen des 21. Jahrhunderts, doch die Frage nach konkreten Alternativen scheint schwierig zu beantworten. Ausgehend von der Analyse globaler und neokolonialer Ausbeutungsstrukturen und intersektionaler Ungleichheiten wagen wir es in dem Panel, eine andere Ökonomie und eine solidarische Lebensweise, hin zu einer demokratischen, sorgsamen und bedürfnisorientierten Gesellschaft, zu denken. Eine Kooperation zwischen dem Kunstmuseum Basel, Art of Intervention und dem Doktoratsprogramm G3S (Graduate School of Social Science).


Studentische Fokusführungen

12.3. und 26.3.2020, 16 Uhr, Kunstmuseum Basel|Gegenwart
Studierende der Universität Basel führen durch die Ausstellung Circular Flow und eröffnen dabei Perspektiven auf ausgewählte thematische Schwerpunkte:
12. März, 16.00-17.00 Uhr, zum Thema Money Flow
12. März, 17.00-18.00 Uhr, zum Thema Body Flow
12. März, 17.00-18.00 Uhr, zum Thema Black Flow
26. März, 16.00-17.00 Uhr, zum Thema Postcolonial Flow (abgesagt)


Podium Money Flow. Markt, Macht und Männlichkeit

12. März, 18.15-20.00 Uhr, Kunstmuseum|Gegenwart – ABGESAGT
An diesem Abend geht es um die Zusammenhänge zwischen Markt, Macht und Männlichkeit ausloten. Wir werden Beobachtungen aus der Perspektive der Kunst und aktueller empirischer Forschung zusammenbringen und die Konsequenzen neoliberaler Gewinnmentalität hinsichtlich der damit verbundenen gesellschaftlichen Konfliktfelder und der Auswirkungen auf die einzelnen Akteure beleuchten. Eine Kooperation zwischen dem Kunstmuseum Basel, Art of Intervention, dem Doktoratsprogramm G3S (Graduate School of Social Science) und dem Theater Basel.


Veranstaltungsreihe GRRRLS GRRRLS GRRRLS

10.2019 – 04.2020, Monkey Bar, Theater Basel
Art of Intervention war an folgenden Events der Veranstaltungsreihe des Theater Basels beteiligt, einen Überblick über alle Veranstaltungen finden Sie hier.
23.10.2019: Antigone, Desdemona und Hedda.
Repräsentation von Weiblichkeit auf der Bühne. Ein Gespräch mit Dr. Andrea Zimmermann und Darja Stocker. Spielplan Theater Basel (URL)
25.10.2019: Projekt Schooriiil – Klimawandel
Von und mit Anne Haug, Melanie Schmidli und Kai Wido Meyer (Video). Spielplan Theater Basel (URL)
14.11.2019: Männlichkeit – am Ende ihrer Performance?
Gespräch mit Matthias Luterbach, Matthias Köhler und Jonas Gillmann (Moderation Andrea Zimmermann). Spielplan Theater Basel (URL)
22.11.2019: Masculinity Fragility
Textfassung und Inszenierung von Matthias Köhler. Spielplan Theater Basel (URL)
12.12.2019: Die schönste Liebe ist die unerfüllte
Gespräch mit Anna Gien und Fleur Weibel (Moderation Dominique Grisard). Spielplan Theater Basel (URL).


Tischgespräche in der Kaserne Basel Loss & Luck

15.12.2019, 18.30 Uhr, Kaserne Basel
Bei diesem Tischgespräch treffen sich Interessierte vor der Performance Loss & Luck von Antje Schupp & Sigal Zouk in der Kaserne Basel (URL), um sich gemeinsam mit Studierenden des Zentrums Gender Studies auf den Abend und seine Thematik von Verlust, Trauer und Transformation einzustimmen.


Podium Der Theaterbetrieb – Spielräume für die Geschlechter?

5.12.2019, 18 Uhr, Kaserne Basel
Welche Rolle spielen die Geschlechterverhältnisse im Schweizer Kulturbetrieb? Dieser wichtigen Frage geht im Rahmen der Vorstudie Geschlechterverhältnisse im Schweizer Kulturbetrieb ein Team von Wissenschaftlerinnen am Zentrum Gender Studies der Universität Basel, in Kooperation mit Pro Helvetia und dem Swiss Center for Social Research (CSR) seit Oktober nach. Und so laden wir mit einem Podium dazu ein, gemeinsam zu diskutieren, inwiefern Geschlecht nach wie vor eine zentrale Rolle im Theaterbetrieb spielt.
Mit Darja Stocker, Inga Schonlau, Ariane Andereggen, Marielle Schavan (Henrike Iglesias), Christoph Lepschy, Patrick Gusset, Hannah Pfurtscheller, Regula Düggelin (Female Act) und Dominique Grisard. Moderiert von Andrea Zimmermann.
Das Podium fand in Kooperation mit dem Zentrum Gender Studies der Universität Basel und der Kaserne Basel (URL) statt.


Seminar The Art of Intervention II – Performing Gender

17.9. – 6.12.2019, Universität Basel
Das Theater verfügt aufgrund seiner performativen Dimension über grosses Potenzial, hegemoniale Geschlechtsidentität(en) spielerisch zu durchqueren, zu kritisieren und so zu transformieren. Gleichzeitig stellt sich im Zusammenhang mit der #MeToo-Debatte die Frage, ob und inwiefern Theater Kritik üben kann an einer herrschenden Geschlechterordnung, wenn diese Institution zur gleichen Zeit den Geschlechtern nach wie vor ungleiche Spielräume zur Verfügung stellt.
In Zusammenarbeit mit der Kaserne Basel, dem Theater Basel und dem Theater Niemandsland. Hier geht es zum Vorlesungsverzeichnis (URL).


Kurs Kunstvermittlung Intersektional

08.11.2019 – 13.12.2019, Universität Basel
Vorbereitung und Durchführung von Fokusführungen durch die Ausstellung Circular Flow im Kunstmuseum Basel Gegenwart. In Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Basel. Hier geht es zum Vorlesungsverzeichnis (URL).


Studentische Fokusführungen

23.10.2018 – 20.01.2019, Kunstmuseum Basel|Gegenwart
Studierende der Universität Basel führen durch die Ausstellung War Games von Martha Rosler & Hito Steyerl und eröffnen dabei Perspektiven auf ausgewählte thematische Schwerpunkte.


Ringvorlesung The Art of Intervention

05.05.2018 – 20.01.2019, Kunstmuseum Basel|Gegenwart
Kritische und visionäre Beiträge aus Kunst und Kultur zu aktuellen Debatten über Kapitalismus, neuentfachte Nationalismen, Geschlechter- und Migrationspolitiken. Die Vorträge werden auf Englisch gehalten. Programm (PDF). Syllabus (PDF).

Bild: Nahaufnahme der Decke aus Spiegelmosaik im Turm, im Giardino dei Tarocchi (1974–1998) von Niki de Saint Phalle. Fotografie von 2013, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons. Stand 01.12.2021.