Diese Momente verdeutlichen die Spannung zwischen dem Wunsch, sich zu kümmern, und der Belastung, die mit den Anforderungen von Pflegetätigkeiten einher-geht. Rego kümmerte sich zwar, aber nicht immer in einem Masse, das den familiären Erwartungen entsprach. Regos Kapazitäten, zeitlich und psychisch, reichten nicht. Der innere Kampf wurde zu ihrem Sujet.
Kategorie: Forschung
Spieglein, Spieglein – Märchen als Werkzeuge der Transformation
Es ist der zweite Abend einer wegweisenden Kooperation zwischen art of intervention und Kunstmuseum Basel, bei dem neue, tragfähige Beziehungen entstehen dürfen. Im Fokus stehen alternative Formen der Wissensproduktion, in denen Relationalität und Verschiedenheit zentrale Rollen einnehmen. Verschiedene Kräfte sind vereint: Hier geht es um Intervention, um Veränderung.
POSSESSION – Aus der Sicht einer Besessenen
Wenn ich schon meine Gedanken nicht kontrollieren kann, dann doch wenigstens die Position meines Körpers.
Eine Veranstaltung, die nicht loslässt
Diese Geschehnisse in Kombination mit der Stigmatisierung und Tabuisierung des Themas liessen mich über die körperlichen Dimensionen des Erfahrens/Erlebens von Kunst, aber auch von Abtreibung nachdenken.
Ein Reiserückblick ins Land der Märchen
«Was lernen Kinder, wenn sie hauptsächlich weisse Figuren als ‹ideal› oder ‹schön› in Geschichten sehen? Wie verinnerlicht ein Kind Botschaften darüber, wer ‹gut› oder ‹wertvoll› ist, wenn es hauptsächlich weisse Figuren in diesen Rollen sieht?»
Kunst, die bewegt: Abtreibung zwischen Stigma und Stärke
Während Ernaux durch ihr Schreiben das Ereignis der Abtreibung nachempfindbar macht und dem Unausgesprochenen eine Sprache gibt, bietet Rego mit ihrer Kunst einen visuellen Protest: sie macht sichtbar, was nicht gesehen werden soll.
Jenseits des Sichtbaren – Barbie in der Wahrnehmung einer Blinden
Barbie verkörperte für sie ein Bild von Schönheit und Perfektion, dass sie nicht nur nicht erreichen konnte, sondern auch nicht anstrebte.
Life in the Dreamhouse ist nicht nur lieb und nett. Feindbilder in animierten Barbie Filmen
Seit dem Jahr 2001 wurden von Mattel 42 animierte Barbie Filme herausgebracht. Um diese vielen verschiedenen Filme schlüssig miteinander zu vergleichen, haben wir einige wiederkehrende, narrative Elemente ausgewählt und geschaut, wie sich diese im Laufe der Filme verändern. So haben wir festgestellt, dass der Konflikt zwischen Barbie und ihren Freund*innen mit einem Gegner oder einer Gegnerin ein wiederkehrendes und handlungsstrukturierendes Element der Filme ist.
Von Petersilie über Pinsel zu Stift: Interventionen gegen das heteropatriarchale Abtreibungs-Regime seit der Hexenverfolgung
Sowohl Paula Rego als auch Annie Ernaux schreiben bzw. malen gegen ein heteropatriarchales Regime an, welches Vagina mit Weiblichkeit, Weiblichkeit mit Heterosexualität, Heterosexualität mit Reproduktion, Reproduktion mit Mutterschaft, Mutterschaft mit Veranderung (mOTHER) gleichsetzt [...].
Barbie, you’re beautiful
Ich möchte ganz vorsichtig sein, ich möchte die teure Barbie nicht kaputt machen. Sie ist nun mein allergrösster Schatz. Glücklich drücke ich Elina an meine Brust und umarme sie. [...] Ab heute wird sich alles ändern, ich kann so stark sein wie Elina. Eines Tages werde ich genau wie du sein. Bis dahin weiss ich genau, was ich tue: Elina, schöne Elina, ich glaube einfach daran, dass ich du bin.
