Kunst, Veranstaltung

Häutung & Heilung. Performance als öffentliches Heilungsmoment

Von Lea Dora Ilmer über Gaslicht von Jessica Jurassica, aufgeführt am 27. April 2022 im Kunstmuseum Basel. Hinweis: In diesem Texte geht es um Gewalterfahrungen und darum, wie diese die (Selbst-)Wahrnehmung beeinflussen können. Es werden jedoch keine Details der Gewalthandlungen geschildert. ©Lea Dora Illmer Gaslicht ist die wörtliche, deutsche Übersetzung von Gaslighting. Der Begriff bezeichnet… Weiterlesen Häutung & Heilung. Performance als öffentliches Heilungsmoment

Literatur, Rückblick

In Gedenken an Erica Pedretti

Porträt von Erica Pedretti. ©Sébastien Agnetti. Quelle: Schweizerische Kulturpreise, BAK. Erinnerungen, Geschichtserfahrungen, das eigene Leben – stets auch unter dem Fokus einer displaced person – wie auch die Weltgeschichte kommen in eins zusammen, münden in einer Sprache, die ihre Gültigkeit über die Zeit hinweg erhalten hat, in der das Erinnern selbst zum Gegenstand des Erzählens… Weiterlesen In Gedenken an Erica Pedretti

Kunst, Literatur, Veranstaltung

10 Gründe, Cécile Ines Loos neu zu lesen

Von Hannah Kindler und Christina Huber. Dieser Text ist Teil der Reihe «10 Gründe, Frauen (wieder) neu zu lesen» im Rahmen von «Schreibweisen, Genres und die Verhältnisse der Geschlechter» von Art of Intervention. 1. Im zwischen der Autobahnbrücke, dem Rheinufer und der Zürcherstrasse liegenden kleinen Park mit dem Namen Cécile Ines Loos-Anlage haben wir, Christina Huber… Weiterlesen 10 Gründe, Cécile Ines Loos neu zu lesen

Geschlechterforschung, Literatur

«Bücher wie Rennpferde»

Von Lea Dora Ilmer. Eine Analyse der Statistischen Erhebung zu den Schweizer Literaturpreisen 2012-2018 von Tabea Steiner. Schweizer Literaturpreise würdigen und fördern das aktuelle literarische Schaffen in der Schweiz. Das Bundesamt für Kultur verleiht jährlich zwei Schweizer Grand Prix Literatur und fünf bis sieben Schweizer Literaturpreise. Alle zwei Jahre kommt ein Spezialpreis Übersetzung hinzu, alternierend… Weiterlesen «Bücher wie Rennpferde»

Kunst, Literatur

10 gründe und ein vorbehalt, Verena Stefan neu zu lesen

Von Lea Dora Illmer. Dieser Text ist Teil der Reihe «10 Gründe, Frauen (wieder) neu zu lesen» im Rahmen von «Schreibweisen, Genres und die Verhältnisse der Geschlechter» von Art of Intervention. 1. bücher kommen dann zu uns, wenn eine neue lebensphase anfängt, glaubte Verena Stefan. „Das sind diese komischen Zufälle, die keine sind“, erzählt sie… Weiterlesen 10 gründe und ein vorbehalt, Verena Stefan neu zu lesen

Forschung, Kunst, Literatur, Rückblick, Theater

Vereinbarkeit für alle!

Von Christina Zinsstag. Immer wieder erfahren wir von Machtmissbrauch, cholerischen Ausbrüchen und sexuellen Übergriffen im Kulturbetrieb. Und immer wieder erstaunt dies nicht. Laut, dominant, unfehlbar – solange Verhaltensweisen, die eng gekoppelt sind an das Stereotyp des männlichen Genies, ihren Vertreter*innen weiterhin massive berufliche Vorteile verschaffen, wird sich daran nichts ändern» So steht es in der… Weiterlesen Vereinbarkeit für alle!

Geschlechterforschung, Kunst, Literatur

Ein Akt des Unterlassens

Von Nicole Seifert. Frauen[1] haben ja leider früher nicht so viel geschrieben“ Diesen Satz höre ich immer wieder, zum Beispiel, wenn ich Menschen, die in Buchverlagen arbeiten, frage, warum in ihrer Klassikerreihe neben Dutzenden Werken von Autoren nur ein, zwei Werke von Autorinnen vertreten sind. Ja, es stimmt, Frauen wurde lange nicht dieselbe Bildung zugestanden… Weiterlesen Ein Akt des Unterlassens

Kunst, Literatur

Art on My Mind. Ten Reasons to Revisit bell hooks

By Dominique Grisard. This is a special in our series «10 Gründe, Frauen (wieder) neu zu lesen» in the context of «Schreibweisen, Genres und die Verhältnisse der Geschlechter» von Art of Intervention. 1. (Art) theory as liberatory practice «Art on My Mind» is what this blog is all about. It is also the title of a… Weiterlesen Art on My Mind. Ten Reasons to Revisit bell hooks

Geschlechterforschung, Literatur, Veranstaltung

Im Normalfall vergessen: das literarische Schaffen von Frauen

Von Luzia Knobel. Wie viele sind es? flüstere ich meiner Sitznachbarin ins Ohr. Sie betrachtet das Publikum und zählt: «Eins, zwei, drei. Drei Menschen lese ich als Männer!». Zwei von ihnen kratzen übereifrig mit ihrem Stift über das Papier und markieren damit ganz eindeutig ihre Berufszugehörigkeit. Ein exzellent besetztes Podium an der BuchBasel: Die Literaturkritikerin… Weiterlesen Im Normalfall vergessen: das literarische Schaffen von Frauen

Geschlechterforschung, Literatur

Audre – Ich – Resonanzen

Von Lois Wanja Stettler. Der folgende Text ist im Zusammenhang mit Texten von Audre Lorde entstanden (s.u.), für ein erweitertes Verständnis empfiehlt x die Lektüre des ersten in der Bibliografie aufgeführten Texts. Dieser Artikel entstand im Rahmen des Seminars «Audre Lordes Krebstagebuch. Intersektionalität in Theorie und Praxis» bei Dominique Grisard, Frühjahrsemester 2021. Worte, die sich… Weiterlesen Audre – Ich – Resonanzen