Sie lernte Barbie erst kennen, als sie 7 Jahre alt war. In Bulgarien, wo sie damals aufwuchs, wurde die Puppe nicht verkauft. Allerdings erzählt sie immer, wie gleichgestellt die Menschen im Regime damals waren. Es habe keine Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern oder typische Männer- und Frauenberufe gegeben, im Gegenteil: Werbung mit Frauen als Kranführerinnen war beispielsweise üblich.
Kategorie: Forschung
Barbie im Spannungsfeld (queer-)feministischer Theorien und Aktivismen
In (queer-)feministischen Theorien und Aktivismen spielt die Puppe spätestens ab den 1990er Jahren eine Hauptrolle. Für internationale Aufmerksamkeit sorgte die Hacking-Aktion der Barbie Liberation Organisation. Sie hatte in US-Amerikanischen Spielzeugläden die Sprachboxen von ‹Teen Talk Barbie› mit denjenigen von GI Joe ausgetauscht. GI Joe rief nun: ‹Want to go shopping?›, während Barbie deklarierte: ‹Dead men tell no tales›. Die Debatte über Geschlechterstereotypen in der Kinderkonsumkultur war lanciert.
Patriarchale Gewalt Niederschreiben
«W wie Widerstand leisten» und sich vom «pseudo bohemian toxic sadboy abfuck Weltbild» befreien. Wie zwei Autor*innen patriarchale Gewalt demontieren.
Kinder, Küche, Kunst. Über die Vereinbarkeit von Familie und Kunstbetrieb während der letzten 300 Jahre
Was sind die Bedingungen, die das Kunstschaffen (überhaupt erst) möglich machen?
Nicht-staatlicher Umgang mit patriarchaler Gewalt. Erfahrungen aus Qamishlo (Rojava) und Zürich
Von Hannah Borer. Am 4. Dezember fand im feministischen Streikhaus in Zürich eine Veranstaltung statt mit dem Titel «Nicht-staatlicher Umgang mit patriarchaler Gewalt. Erfahrungen aus Qamishlo (Rojava) und Zürich». Als Teil der Vorbereitungsgruppe zur Veranstaltung, die im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen durchgeführt wurde, möchte ich mit diesem Bericht einige Erkenntnisse festhalten.… Weiterlesen Nicht-staatlicher Umgang mit patriarchaler Gewalt. Erfahrungen aus Qamishlo (Rojava) und Zürich
«Curating Difference – Different Curating?» Transformative Perspectives on Relating Otherwise: an introduction
By Dominique Grisard, regarding the upcoming feminist assembly, 3–4 May in Zurich. Curating Difference? art of intervention was born out of the precarity of critical thinking today and the need to seek, build and nourish caring alliances with likeminded people. Ever since our first collaboration with Kunstmuseum Basel Gegenwart in 2018, we have joined forces… Weiterlesen «Curating Difference – Different Curating?» Transformative Perspectives on Relating Otherwise: an introduction
Gegen patriarchalen Hass
Von Christina Zinsstag. Ein Rückblick auf die Veranstaltung «Gegen Frauenhass. Christina Clemm, Miriam Suter & Natalia Widla» im Literaturhaus Basel. Inhaltlicher Hinweis: In diesem Beitrag geht es um sexualisierte und geschlechtsspezifische Gewalt. Weiterführende Ressourcen werden am Ende dieses Textes aufgeführt. «Vom Sturz des Patriarchats würden wir deshalb alle profitieren, weil das Patriarchat die Quelle von… Weiterlesen Gegen patriarchalen Hass
Geschlecht Macht Musik
Von Diana Baumgarten. Die Ergebnisse der Vorstudie «Geschlechterverhältnisse in der Schweiz» (2019-2021) zeigen deutlich, wie die strategischen (Vorstand, Präsidien) und operativen (Geschäftsleitung, Direktion) Leitungen künstlerischer Institutionen in der Schweiz über alle Sparten hinweg von einer vertikalen wie horizontalen Geschlechtersegregation gekennzeichnet sind. Wie in anderen Bereichen der Berufswelt, sind Frauen in strategischen Leitungen – also dort,… Weiterlesen Geschlecht Macht Musik
Musikerinnen zwischen Kloster und Kapitalismus
Von Sophie Bürgi. Ein Rückblick auf den feministischen Salon vom 14. November 2023 «Muse, Nonne, Star. Weibliche Perspektiven auf Musik zwischen Früher Neuzeit und heute» in der Kaserne Basel. Ein Dienstagabend im kalten November, Menschen strömen in den Rossstall der Kaserne Basel. Hier wird heute Abend über weibliche Perspektiven auf Musik diskutiert, genauer gesagt, über… Weiterlesen Musikerinnen zwischen Kloster und Kapitalismus
Kinder, Kunst und Museen – ein Spannungsverhältnis.
Dominique Grisard mit Studierenden des Kurses «Art of Intervention @Kunstmuseum Basel» (HS 2023). Am 5. November war Familientag im Kunstmuseum Basel. Mit dabei: Studierende der Gender Studies an der Universität Basel. Unter dem Motto «Familie? Das sind wir!» konzipierten sie ein Programm, das Kindern auf spielerische und kreative Weise die Vielfalt von Familie näherbrachte. Der Andrang… Weiterlesen Kinder, Kunst und Museen – ein Spannungsverhältnis.
