Barbie verkörperte für sie ein Bild von Schönheit und Perfektion, dass sie nicht nur nicht erreichen konnte, sondern auch nicht anstrebte.
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Life in the Dreamhouse ist nicht nur lieb und nett. Feindbilder in animierten Barbie Filmen
Seit dem Jahr 2001 wurden von Mattel 42 animierte Barbie Filme herausgebracht. Um diese vielen verschiedenen Filme schlüssig miteinander zu vergleichen, haben wir einige wiederkehrende, narrative Elemente ausgewählt und geschaut, wie sich diese im Laufe der Filme verändern. So haben wir festgestellt, dass der Konflikt zwischen Barbie und ihren Freund*innen mit einem Gegner oder einer Gegnerin ein wiederkehrendes und handlungsstrukturierendes Element der Filme ist.
Barbie, you’re beautiful
Ich möchte ganz vorsichtig sein, ich möchte die teure Barbie nicht kaputt machen. Sie ist nun mein allergrösster Schatz. Glücklich drücke ich Elina an meine Brust und umarme sie. [...] Ab heute wird sich alles ändern, ich kann so stark sein wie Elina. Eines Tages werde ich genau wie du sein. Bis dahin weiss ich genau, was ich tue: Elina, schöne Elina, ich glaube einfach daran, dass ich du bin.
Barbie und die Farbe Pink
Die Farbe Pink ist in der heutigen Zeit allgegenwärtig. Pink wird mit Weiblichkeit in Verbindung gebracht und ist die «Signatur-Farbe» von Barbie. Alissa Gabler interessiert, was diese omnipräsente Farbe und Puppe in Bezug auf die Sozialisation von Kindern bedeutet.
Von Selbstgesprächen und Nachtgedanken
Die glatte Plastikhautoberfläche täuscht und wenn mensch genau hinsieht krabbelt es auf dir.
Barbie im Spannungsfeld (queer-)feministischer Theorien und Aktivismen
In (queer-)feministischen Theorien und Aktivismen spielt die Puppe spätestens ab den 1990er Jahren eine Hauptrolle. Für internationale Aufmerksamkeit sorgte die Hacking-Aktion der Barbie Liberation Organisation. Sie hatte in US-Amerikanischen Spielzeugläden die Sprachboxen von ‹Teen Talk Barbie› mit denjenigen von GI Joe ausgetauscht. GI Joe rief nun: ‹Want to go shopping?›, während Barbie deklarierte: ‹Dead men tell no tales›. Die Debatte über Geschlechterstereotypen in der Kinderkonsumkultur war lanciert.
