Als Betrachterin werde ich Zeugin dieses Ringens und mir scheint, als wäre sich die Figur in dem Gemälde bewusst, dass sie betrachtet, beobachtet, gar studiert wird.
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Von Petersilie über Pinsel zu Stift: Interventionen gegen das heteropatriarchale Abtreibungs-Regime seit der Hexenverfolgung
Sowohl Paula Rego als auch Annie Ernaux schreiben bzw. malen gegen ein heteropatriarchales Regime an, welches Vagina mit Weiblichkeit, Weiblichkeit mit Heterosexualität, Heterosexualität mit Reproduktion, Reproduktion mit Mutterschaft, Mutterschaft mit Veranderung (mOTHER) gleichsetzt [...].
Verkörperte Narrative und revidierte Archive: Koleka Putuma an der BuchBasel
Die Performerin wirkt prophetisch auf ihrem Podest. Prophetisches zeigen auch die projizierten Videos – sie handeln von Gott und der Bibel, von scheinheiligen Autoritäten, von digitaler Kommunikation und Unterhaltung, von Zensur und Überwachung.
Musikerinnen zwischen Kloster und Kapitalismus
Von Sophie Bürgi. Ein Rückblick auf den feministischen Salon vom 14. November 2023 «Muse, Nonne, Star. Weibliche Perspektiven auf Musik zwischen Früher Neuzeit und heute» in der Kaserne Basel. Ein Dienstagabend im kalten November, Menschen strömen in den Rossstall der Kaserne Basel. Hier wird heute Abend über weibliche Perspektiven auf Musik diskutiert, genauer gesagt, über… Weiterlesen Musikerinnen zwischen Kloster und Kapitalismus
Vernetzung auf und mit der Leinwand
Von Aline Vogt. Queere Denkanstösse zu Selbstverortung und Gemeinschaft am Luststreifen-Festival. Wer bin ich und wie passt dieses «Ich» in die Welt? Zu welchen Gemeinschaften und Netzwerken darf, will oder soll mein Selbst gehören? Mit diesen Fragen beschäftigen sich gleich mehrere Filme, die am diesjährigen queerfeministischen Luststreifen-Filmfestival gezeigt wurden. So sieht sich der junge Feña… Weiterlesen Vernetzung auf und mit der Leinwand
«Wider der Zwang zur Seriosität – es lebe der Unfug»
Humor als Mittel zur Kritik in der Neuen Frauenbewegung, Teil 1. Ein Essay in zwei Teilen von Lea Dora Illmer. Diä Mane da diä mani nidDas gseht me mir wol a juheDiä Mane da diä mani nidDas gseht me mir wol a Die liebsten Lieder des Lesben-Trachtenvereins Zürich[1] Wer ist der*die lustigste Feminist*in, der*die du kennst?… Weiterlesen «Wider der Zwang zur Seriosität – es lebe der Unfug»
Von Truckli & Brotteig: Vermeerungen
Der Körper als Archiv im Blutbuch und der Vermengung, Teil 3. Ein Essay in drei Teilen von Lea Dora Illmer & Luzia Knobel. ‹Eines Tages wirst du alles erben›, sagte sie, und das war stets eine Drohung. Kim de l'Horizon 2022, S. 23 Kim schafft im Schreiben eine Distanz zur Grossmeer. Schreibt über sie, als… Weiterlesen Von Truckli & Brotteig: Vermeerungen
Von Truckli & Brotteig: Die Vermengung als Rezept
Der Körper als Archiv im Blutbuch und der Vermengung, Teil 2. Ein Essay ind drei Teilen von Lea Dora Illmer & Luzia Knobel. Keine separierten Räume mehr, alles zusammentun, leben, schreiben, lieben, auch schreien, sage ich, und schaue zu Z., die unter dem Tisch sitzt und den Tisch anschreit. Wir sammeln alles ein, was wir finden, sage ich… Weiterlesen Von Truckli & Brotteig: Die Vermengung als Rezept
Von Truckli & Brotteig: «Einen Körper in Worte fassen»
Der Körper als Archiv im Blutbuch und der Vermengung, Teil 1. Ein Essay in drei Teilen von Lea Dora Illmer & Luzia Knobel. Es ist BuchBasel. Beat Jans hält eine Rede, in der er von «vielgeschlechtlichen Menschen» spricht und ich esse rote Gummibärchen, während ich mich frage, was Jans damit meint. Er sagt, dass das neue… Weiterlesen Von Truckli & Brotteig: «Einen Körper in Worte fassen»
Vom Sprechen über das Schweigen
Von Sophie Bürgi. Ein Rückblick auf das Theaterstück «Magda Toffler. Versuch über das Schweigen» von Boris Nikitin und das anschliessende Publikumsgespräch vom 24. März in der Kaserne Basel. Ein leerer, dunkler Raum mit nur einem Stuhl, den die Scheinwerfer beleuchten. Ein Mann, der darauf Platz nimmt, schwarz-weiss gekleidet, wie die Blätter, von denen er liest.… Weiterlesen Vom Sprechen über das Schweigen
