Empfehlung, Kunst, Literatur, Politik, Theater, Veranstaltung

„Die Aufdrängung“ und „Neue Dringlichkeit“


Gerne empfehlen wir zwei heute Abend stattfindende Veranstaltungen, die sich poetischerweise im Titel sehr nahe sind:

Release und Buchvernissage mit Ariane Koch: «Die Aufdrängung» an der BuchBasel

Wann: 17. September 2021, 18 Uhr – 23 Uhr
Wo: Klybeckstrasse 141, Gebäude K-102, 4057 Basel, Tramhaltestelle Ciba
Kosten: Der Eintritt ist gratis.

Das Roman-Debüt von Ariane Koch, erschienen bei Suhrkamp (2021), wird von der Autorin und ihren Freund:innen in voller Länge vorgetragen. Im Zentrum des Textes steht ein Gast und viele Fragen, die sich mit dem Auftauchen einer fremden Person stellen: Den Fragen nach Herkunft und Heimat, nach Assimilation und Integration, nach Privatsphäre und Gastfreundlichkeit.

Während der Marathonlesung gibt es Sound, Pizza, Getränke und (un-)signierte Bücher. Ob liegen oder sitzen, rein- und rausgehen, früher oder später kommen: Sie dürfen ganz Gast sein wie Sie wollen.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Art Space «Pilz Welle Lust» und dem Kollektiv «Juice&Rispetta» statt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Performance des Zürcher Kollektivs „Neue Dringlichkeit“ an der Gessnerallee

Wann: 21:00 Uhr
Wo: Halle Ost, Gessnerallee Zürich
Kosten: CHF 15.– bis 35.–

Das 2010 in Zürich als Reaktion auf die rechtspopulistische «Ausschaffungs-Initiative» gegründete Kollektiv Neue Dringlichkeit arbeitet an der Grenze zwischen Kunst und Aktivismus, an der Grenze zwischen Politischem und Privatem. Im Zentrum der Arbeit steht die Frage: «Was ist für dich dringlich?» und das polyphone Gespräch:

Liebes Publikum, die Revolution hat begonnen. In einigen Aspekten mag sie euch völlig fremd erscheinen und in anderen eng vertraut. In vielen der Szenen werden persönliche Geschichten der Performer*Innen behandelt, welche starke Emotionen auslösen können. Ihr könnt während dieser Aufführung den Raum jederzeit verlassen und auch wieder zurückkommen. Die Ausgänge werden stets gut sichtbar sein. Ihr sollt euren Körper auch so bewegen, wie er es gerade braucht. Seht dies als Einladung ganz entspannt zu bleiben. Es wird während der Aufführung keine Blitzlichter oder Knallgeräusche geben.

«Wir haben mit der Revolution gewartet, bis alle da sind.» Weitere Informationen finden Sie hier.



Bild: Ausschnitt eines Symbolbildes von John Hain auf Pixabay.


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