Empfehlung, Film, Kunst, Veranstaltung

frauenstark! Filmfestival

Am Donnerstag, dem 25.11.2021 ist es zum sechsten Mal soweit: Um die Öffentlichkeit auf die Situation von Frauen* weltweit aufmerksam zu machen, hat IAMANEH Schweiz das Filmfestival frauenstark! initiiert, welches im kult.kino atelier stattfindet.

Vielfältige und inspirierende Frauenbilder bekommen im Kino oftmals nicht den Raum, den sie verdienen. Dies, obwohl jedes Jahr innovative Werke über mutige Journalistinnen, verträumte Superheldinnen oder kunstaffine Aktivistinnen veröffentlicht werden. IAMANEH Schweiz hat diese Lücke bemerkt und deshalb 2016 das Filmfestival frauenstark! ins Leben gerufen. Im Fokus stehen bereichernde Perspektiven und Lebensrealitäten von Frauen aus aller Welt.

Im Rahmen der internationalen Kampagne 16-Tage-gegen-Gewalt-an-Frauen* bzw. 16 Days of Activism Against Gender Violence fokussieren die sechs Filme auf die Überwindung sexualisierter und patriarchaler Gewalt, ohne dabei Frauen ihre Handlungsfähigkeit abzusprechen.

Programm

25.11., 19.30 Uhr
BURNING MEMORIES
Davor Begrüssung durch Eva Herzog und Live-Musik vom Basler Ensemble trëi.
Nach dem Film Gespräch mit der Schweizer Filmemacherin Alice Schmid

26.11., 18.30 Uhr
TINA

27.11., 18.15 Uhr
ATLANTIQUE
Nach dem Film Gespräch mit der Basler Lyrikerin Eva Seck und Maja Hürlimann (IAMANEH)

28.11., 18.30 Uhr
MAMAN COLONELLE

29.11., 18.30 Uhr
LINGUI
Überraschungsfilm: exklusive Vorpremiere

30.11., 18.15 Uhr
HIVE
Nach dem Film Gespräch mit Iris Luarasi (Gründerin der Hotline für Gewaltbetroffene Frauen und Mädchen in Tirana und Albanien) sowie Rebeca Revenga (IAMANEH)

Hier geht es zum detaillierten Programm
Eintritt: CHF 16.- / Schüler*innen: CHF 12.-


*Wie begreifen und verwenden wir den Begriff „Frau“ und im allgemeinen „Geschlecht“?
Beim Begriff „Frau“ handelt es sich um eine historisch und sozial entstandene Kategorie, die unter anderem dazu dient(e), als weiblich gelesenen Menschen (unabhängig davon, ob sich diese selbst als Frauen begriffen) bestimmte Rollen zuzuweisen sowie bspw. ihre Ausbeutung in patriarchalen und kapitalistischen Strukturen und den Ausschluss von politisch-öffentlichen Räumen zu legitimieren. Geschlecht ist daher keine objektive oder neutrale Kategorie sondern eine persönlich-politische, welche über die Binarität Mann/Frau hinausgeht.

Bild: Bewerbungsbild des sechsten frauenstark! Filmfestivals. Es stammt aus dem Film BURNING MEMORIES.

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